600 Mädels feierten bei der Damensitzung

   

kg_waldbroel_damensitzung_2016_01

 

 

 

Trompeter Lutz Kniep sorgte schon zu Beginn der Damensitzung der Waldbröler Karnevalisten für allerbeste Stimmung unter den 600 feierfreudigen Mädels. (Foto: Dierke)

600 Mädels feierten am Samstag bei der Damensitzung in Waldbröl die fünfte Jahreszeit. Jede Menge Musik ließ die Frauen auf den Stühlen tanzen. Trompeter Lutz Kniep, Kasalla, die Swinging Funfares und Hanak sorgten für Partylaune.

Lea strahlt übers ganze Gesicht, atmet noch schwer vor Aufregung. Die kleine Jecke gehört zum Kinderelferrat der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Denklingen und durfte in Waldbröl mit den anderen Mädels und Jungs auf die Bühne, um die Funky Marys bei ihrem Auftritt auf der Damensitzung der Waldbröler Karnevalsgesellschaft zu unterstützen.

„Cool“, ist das erste Wort, das Lea einfällt, um diese spannenden Minuten zu beschreiben, als 600 jecke Mädels ihnen zujubelten und die fünf Funky Marys mit den Kindern eine schwungvolle Sohle aufs Parkett legten. Dabei hatten die Mitglieder des Kinderelferrats zunächst nur um ein Foto mit den Sängerinnen gebeten und wurden dann kurzfristig auf die Bühne gebeten.

Die Nachwuchsjecken waren nicht die einzigen, die den Nachmittag genossen. Auch die fantasievoll kostümierten Damen hatten ihren Spaß. Lieselotte Lotterlappen enterte die Bühne und hatte ihre Zuhörerinnen fest im Griff. Jeder bekam sein Fett weg, seien es die Musiker der Windecker Tünnes Brass Band oder die Mädels im Publikum, Lieselottes Zunge saß in Waldbröl, dem „Tempel der Wolllust“, wie sie es kichernd nannte, lose. „Das ist doch kein Kostüm, das ist ein abgeschmückter Tannenbaum “, lästerte sie, nahm sich dann aber auch selbst auf die Schippe. „Der Nachteil an der Mode ist, dass bei mir immer der Kopf oben rausguckt.“ Ihre korpulente Statur („Lieber mit 70 geplatzt, als mit 90 verhungert!“) hinderte sie nicht daran, mit dem Publikum zu tanzen. „Atemlos“ war dann nicht nur das Lied, sondern auch Lieselottes Abschied.

Politisch wurden Harry und Achim. Sie sprachen sich gegen Terror und Rassismus aus und dafür, den Karneval mit Freunden und Fremden von überall her zu feiern. Auch ihr Lästern über Pegida kam an. Wieso passen 150 Pegida-Anhänger in eine Telefonzelle? „Die sind so hohl, die lassen sich problemlos flach übereinander stapeln.“

Jede Menge Musik ließ die Mädels zudem auf den Stühlen tanzen. Trompeter Lutz Kniep, der richtig für Stimmung sorgte, Kasalla, die Swinging Funfares und Hanak sorgten für beste Partylaune.

… für Euch gefunden auf rundschau-online.de
… weitere Infos unter Waldbröler Karnevals-Gesellschaft 1946 e.V..

IMG_1352.JPG

           
Aktuelle Top-Angebote der Telekom, Online-Vorteile, Attraktive Prämien
           

Kommentar verfassen