“ARSCH huh, ZÄNG ussenander!” – Toller Erfolg

   

80.000 bei Arsch huh: Kölle gigantisch!

Massen an der Werft, links die Bühne, rechts die Leinwand.

Massen an der Werft, links die Bühne, rechts die Leinwand.
Foto: Banneyer

Köln –

Arsch huh, die zweite. 20 Jahre nach dem ersten Spektakel am Chlodwigplatz gab es viele Zweifel, ob die Kölner noch einmal so zu motivieren sind wie damals.

Und dann brach Freitagabend die Hölle los an der Deutzer Werft. Die Menschen strömten zur Bühne, auf der sich Kölner Künstler aller Art positionierten gegen Rechts, für mehr Toleranz, gegen Ausgrenzung, für ein größeres Miteinander. 80 000 Besucher waren es am Ende, die auch den Botschaften von WDR-Wissenschaftler Ranga Yogeshwar, Tatort-Kommissar Dietmar Bär und Elke Heidenreich lauschten.

Menschenmassen bei bestem Wetter

Auch draußen auf der Siegburger Straße sammelten sich Menschenmassen bei bestem Open-Air-Wetter. Eltern mit Kindern, die Martinslaternen schwenkten, alte Leute, junges Volk. Die Büdchen im Umfeld machten ein Riesengeschäft mit dem Verkauf von Bier (auf dem Platz selber wurde nur Wasser verteilt).

Eine unvergleichliche, geradezu magische Atmosphäre vor traumhafter Kulisse mit der angestrahlten Deutzer Brücke und dem Dom im Hintergrund machte sich schnell breit. Als Tommy Engel mit seinen Söhnen Ilja, Kai und René „Do bes Kölle“ anstimmten, sangen alle mit, viele mit Tränen in den Augen.

Gänsehaut pur!

Und auch die Promis waren gut drauf. Biggi Wanninger, Präsidentin der Stunksitzung, zum Publikum: „Wenn ihr wüsstet, wie toll das alles von hier oben aussieht, würdet ihr alle auf die Bühne kommen.“ Und zum Thema Fremdenfeindlichkeit: „Ich bin ja auch nicht aus Köln. Meine Wurzeln sind in Kerpen-Balkhausen.“

Dann trat Stunk-Kollege Ozan Akhan als kölscher Muezzin auf, gefolgt von Jürgen Zeltinger, der mit dem Lied „Unvermittelbar“, in dem es um ältere Hartz-IV-Empfänger geht, betroffen machte.

Wolfgang Niedecken mit BAP, Tommy Engel, die Höhner – es war ein rauschendes Fest mit einem bewegenden Ende, als alle Künstler gemeinsam auf die Bühne kamen, die „Arsch huh“-Hymne und schließlich das Fööss-Lied „Unsere Stammbaum sangen: „Su simmer all hier hinjekumme, wir sprechen hück all die selbe Sproch“ – Gänsehaut pur. Kölle, du bist gigantisch.

Quelle: http://www.express.de/koeln/toller-erfolg–80-000-bei-arsch-huh–koelle-gigantisch-,2856,20835246.html

           
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