Bläck Fööss singen mit Pänz in der Philharmonie

   

 

 

Sie füllen immer wieder die Lanxess-Arena und sind wahrlich lange im Geschäft, doch die wahre Herausforderung dürfte für die Bläck Fööss jedes Jahr das „Die Philharmonie singt“-Konzert mit rund 2000 Schulkindern sein. „Klar ist das wuselig mit so vielen Kindern. Aber wir bekommen so viel Liebe von ihnen zurück“, sagt Kafi Biermann, der mit Bömmel Lückerath und Hartmut Prieß und anderen Musikern die Kleinen begleitete.

Ein halbes Jahr lang hatten sich die Schüler aus Grund-, Haupt-, Gesamt-, Förderschulen und Gymnasien vorbereitet und 14 kölsche Lieder mit ihren Lehrern eingeübt. Auf der Bühne standen dann die Mitglieder der Chöre von der Montessori-Grundschule Am Pistorhof und Wilmas Pänz von der Gemeinschaftsgrundschule Martinusstraße. Deren Leiterin Wilma Overbeck hat die Kinder voll im Griff. Sie schafft es, dass die Kinder bei der Sache bleiben. „Ich habe acht Geschwister. Da lernt man, wie man mit Menschen umgeht“, sagt die Lehrerin.

Mit der Veranstaltung, die auch die Bürgermeister Elfi Scho-Antwerpes und Manfred Wolf besuchten, wollen Pädagogen wie Overbeck oder Silke Dick von der Förderschule Lernen in Finkenberg das Singen fördern. „Es wird zu wenig in den Schulen gesungen“, sagt Overbeck. „Singen schafft eine positive Resonanz in uns und erzeugt Vernetzungen im Hirn, die das Lernen erleichtern.“ Zudem seien die Bläck Fööss eine generationenübergreifende Band. „Eltern können die Stücke genauso gut singen wie Kinder.“

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger

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