Cat Ballou und Bläck Fööss begeistern im Burghof

   

Für die zweite Kölsche Nacht konnte die KG Rot-Weiß Denklingen gleich zwei der bekanntesten kölschen Stimmungsbands verpflichten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bilder: Martin Hütt.

 

 

Als Cat Ballou die Bühne betreten, ist der Jubel grenzenlos. Schon das erste Lied „Zosamme sind mir nit allein“ wird von den meisten Besuchern mitgesungen. Die vier jungen Musiker, die ursprünglich aus Bergisch Gladbach kommen, hatten 2012 mit dem Song „Et jitt kei Wood“ ihren musikalischen Durchbruch hatten. Natürlich wurde dieses Lied auch im Denklinger Burghof intoniert, wie auch „Immer immer widder“, „Hück steiht de Welt still“ und „Liebe deine Stadt“. Frontsänger Oliver Niesen bezieht das Publikum immer wieder mit ein. Die Denklinger, nun die sind es gewohnt zu feiern, nicht nur in der Karnevalszeit, und machen natürlich gerne mit.

Die Bläck Fööss traten in Denklingen mit neuer Besetzung auf. Frontmann Kafi Biermann hatte die Band nach 21 Jahren verlassen. Sein Nachfolger ist Mirko Bäumer, der auch früher schon gelegentlich mit der Gruppe aufgetreten ist.. Den Platz von Franz Peter Schütten, der sich Anfang des Jahres verabschiedet hatte, hat Pit Hupperten übernommen, der bisher in der Band des früheren Sängers Tommy Engel tätig war.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mirko Bäumer (v.l.) und Erry Stoklosa

 

 

Die Bläck Fööss haben somit eine echte Verjüngungskur erfahren. Für die Neuzugänge war das Konzert in Denklingen der 20. Auftritt mit der Band. Von den ursprünglich sechs Gründungsmitgliedern sind jetzt noch Erry Stoklosa,  Hartmut Priess und Bömmel Lückerath aktiv. Wie tHupperten in einem kurzen Gespräch vor Konzertbeginn erzählte, war sein erstes Instrument eine Blockflöte. „Da hattest du es aber gut, das hatte ich nicht, ich habe zuerst mit zwei Esslöffeln Musik gemacht“, so Stoklosa darauf. Anschaulich demonstriert er, wie das damals funktioniert hat, in dem er die Löffel fast so wie Kastagnetten benutzt. Stoklosa kennt das Oberbergische aus seiner Wehrdienstzeit 1970.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als die Bläck Fööss das erste Lied „Unsere Stammbaum“ anstimmen, ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. „Drink doch eine mit“, „Buuredanz“ und „Katrin“ wurden lauthals mitgesungen. In der Konzertpause überreichte Torsten Selbach, Filialdirektor der Kölner Kreissparkasse Denklingen, einen Scheck in Höhe von 1.000 € an die KG Rot-Weiß Denklingen zur Förderung der Jugendarbeit, wofür sich der Verein herzlich bedankte. Nicht nur deshalb war die zweite Auflage der Kölschen Nacht aus Sicht von KG-Sprecher Franz-Josef Steinfort ein großer Erfolg.

 

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

           
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