Damen rocken Hardter Festzelt

   

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[Bilder: Nils Hühn.]

Dank vieler musikalischer Highlights bebte der Holzboden bei der Damensitzung der KG Närrische Oberberger fast ununterbrochen.

Da war sich einer sicher: „Engelskirchen ist lauter als Lindlar“, rief „Räuber“-Frontmann Torben Klein heute Nachmittag den rund 1.300 Wievern im Engelskirchener Festzelt bei der Damensitzung zu. So einfach kann man das Publikum für sich gewinnen. 25 Jahre steht die kölsche Mundartband jetzt schon auf der Bühne. Und Brand versprach: „Wir machen weiter!“ Und stimmte sogleich an: „Sulang die Botz noch hält“.

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[Prinzessin Carmen genoss das Bad in der Menge beim Einmarsch.]

Die 25 hat auch für Bernd Stelter dieses Jahr eine besondere Bedeutung, denn solange ist der Karnevalist bereits verheiratet. „Und zwar mit derselben Frau“, wie er betonte. In dieser Zeit hat er eine Menge gelernt. Männer und Frauen sind einfach unterschiedlich, so ist das Naturgesetz. „Männer sind zum Beispiel viel wehleidiger“, sagte Stelter. Da grölten die Damen ihre Zustimmung. „Während ich mich mit einer unheilbaren Erkältung zum Sterben auf die Couch zurückziehe, besorgt sich meine Frau etwas in der Stadt gegen Halsschmerzen. Schuhe und Handtaschen zum Beispiel.“

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[„Räuber“ Torben Klein mischte sich kurz vor dem Auftritt unter das jecke Volk.]  

Nach dem fulminanten Einmarsch von Damenelferrat und Prinzenpaar machte Guido Cantz den Auftakt zum rund fünfstündigen Programm. Und es hätte keinen besseren Einpeitscher geben können. Cantz kann’s einfach und brachte das Zelt schon gleich zu Beginn in Stimmung. Jubel gab es auch für seine vergleichsweise ernsten Worte zum Kölner Karneval nach den Ereignissen an Silvester. Das Feiern werde man sich nicht nehmen lassen, sagte Cantz. Im Karneval sei für alle Menschen Platz. Und auch von einer Gruppe Damen, die in Einkaufstüten gehüllt die Bühne enterten, ließ sich der Blondschopf nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil. Spontanität gehört zum Programm.

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[Auch wenn es nicht so aussieht, dauert das Schminken hier nur zehn Minuten pro Froschkönigin.] 

Mit den „Paveiern“ und „Brings“ machten weitere musikalische Schwergewichte den Damen ihre Aufwartung. Und auch die kunterbunten Musiker von „Kuhl un de Gäng“ brachten das Zelt zum Schwanken. Zwischendurch zeigten die Tanzgruppe rot-weiß und die Schlossgarde der KG Närrische Oberberger ihre aktuellen Tänze. Den Abschluss des gelungenen Programms machte das „Thorrer Schnauzer Ballett“.

… für Euch gefunden auf oberberg-aktuell.de
… weitere Infos unter KG Närrische Oberberger e.V.

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