Düsseldorfer Karnevalisten blicken mit Sorge auf Umzüge

   

Terrorabwehr an Karneval

Aufruhr in Düsseldorf: Kurz bevor der Karneval im Rheinland seinen Höhepunkt erreicht, haben die Jecken nun erfahren, welche Sicherheitsvorkehrungen bei den Umzügen getroffen werden müssen. Die Karnevalisten sind ob der massiven behördlichen Auflagen beunruhigt.

Zu Karneval gelten nach dem Anschlag von Berlin dieses Jahr erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. dpa/R. Weihrauch




Seit dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember gelten bei Großveranstaltungen noch höhere Sicherheitsvorkehrungen. Das bekommen nun auch die Karnevalisten in Düsseldorf-Itter zu spüren, wie die „Rheinische Post (RP)“ online berichtet.

Die Veranstalter des Veedelzugs in Itter haben vor kurzem von den Behörden erfahren, welche Auflagen sie erfüllen müssen, damit der Zug starten darf. „Wir müssen an vier Stellen Hindernisse aufstellen“, sagt Zugleiter Uwe Linß laut „RP online“. Eine Kreuzung beispielsweise müsse durch einen Traktor mit einem beladenen Anhänger blockiert werden, um einen ähnlichen Terroranschlag mit einem Lkw wie in Berlin zu verhindern. Für die drei weiteren Punkte müssten die Karnevalisten eigens Lastwagen oder Container besorgen.




Vorwürfe der Jecken: Behörden wenig kooperativ

Besonders ärgert Linß jedoch, dass die Behörden wenig kooperativ seien. Denn alle Laster und Baucontainer müssten zusätzlich versichert werden. Ob der Veedelszug durch Itter dieses Jahr tatsächlich stattfindet, werde sich in der kommenden Woche entscheiden – dann gebe es Gewissheit, ob die Itterer alle Auflagen erfüllen, heißt es in dem Bericht.

Die Düsseldorfer Karnevalsvereine hatten laut „RP“ am Donnerstag erfahren, dass sie in Folge des Berliner Terroranschlags entlang der Zugwege schwere Hindernisse aufstellen müssen.

Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen auch in Köln

Als Reaktion auf die Terroranschläge von Nizza und Berlin soll es an Karneval auch in Köln Maßnahmen wie Fahrverbotszonen für bestimmte Lastwagen in der Innenstadt geben. „Sicher werden wir dafür sorgen, dass keine Großfahrzeuge ungehindert dahin fahren können, wo viele Menschen sind“, sagte ein Polizeisprecher

Quelle: focus.de





           
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