Ein letztes Jahr ohne Dreigestirn

   

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[Bilder: Michael Kleinjung — Das Gesangsduo „Die Flöckchen“ aus Bergisch Gladbach sorgte für das musikalische Intro der Lindlarer Sessionseröffnung]

Auf dem Marktplatz wurde der Sessionsauftakt zünftig und lautstark gefeiert – Für das kommende Jahr wurde endlich wieder ein Dreigestirn gefunden.

Das Karnevalsfieber scheint dieser Tage hochgradig ansteckend zu sein und grassiert seit Samstagmittag auch in Lindlar. Zumindest auf dem Marktplatz griff der Bazillus rasend schnell um sich, nachdem er seit dem 11.11. die Jecken schon überall im Rheinland infiziert hat.

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[Der Präsident der KG Rot-Weiß Lindlar Joachim Stüttem und Bürgermeister Dr. Georg Ludwig beim traditionellen Fassanstich.]

Die Sessionseröffnung verlief in der Oberbergischen Grenzstadt zum Rheinisch-Bergischen ganz anders als erwartet. Von wegen mal wieder keine Tollitäten in Sicht! „Wir sind stolz, das Lindlar wieder ein Dreigestirn präsentieren kann“, verkündet KG Rot-Weiß Präsident Joachim Stüttem bei seiner Begrüßung. Er ließ aber schnell durchblicken, dass Prinz Bernd Joseph, Jungfrau „Manu“ Manuela Joseph und Bauer Birgit Kuth der KG „Op d`r Hüh“ aus Schmitzhöhe erst in der nächsten Session ihr Amt antreten werden. „Da haben wir noch ein bisschen Vorlauf zum Üben“, scherzt der künftige Prinz.

Nach dem Motto „60 Jahre und noch mehr, feiert Lindlar Fasteleer“ hatte die Karnevalsgesellschaft ein tolles Programm für den Tag zusammengestellt. Doch vor dem Fassanstich durch den Präsidenten und Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und dem ersten Höhepunkt des Tages mit dem Gesangsduo „Die Flöckchen“ wurde angesichts der schrecklichen Ereignisse der vorangegangenen Nacht den Opfern und Angehörigen der Anschläge in Paris mit einer Schweigeminute gedacht. „Karneval ist ein Stück Freiheit, das wir uns auch nicht durch Schrecken und Terror nehmen lassen. Wer Karneval feiert, der zeigt, dass er frei ist und das Leben liebt und genießt“, so der Bürgermeister und schloss seine Grußworte mit einem kräftigen „Lenkeln Alaaf!“.

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[Mit Prinz Bernd Joseph, Jungfrau „Manu“ Manuela Joseph und Bauer Birgit Kuth (li.) stellte sich das Lindlarer Dreigestirn für die Session 2016/17 schon einmal dem närrischen Volk in Lindlar vor.]

Im Anschluss wurde unter freiem Himmel den närrischen Gäste einiges geboten und so mancher Kunde des nahen Einkaufszentrums wurde von dem wilden Treiben zum Mitschunkeln angelockt. Da waren die lecker Mädchen vom Tanzsportclub Lindlar, die Tanzgruppe des SV Frielingsdorf und die Fenker Paraplü Garde, die die Besucher mit ihren akrobatischen Tänzen so richtig einheizten. Musikalische Höhepunkte setzten die „Sternrocker“ und die die Jungs der kölschen Band „Tacheles“. Das Konzept, den Karnevalsauftakt offen auf den Marktplatz zu feiern, scheint in Lindlar aufzugehen. Mit viel Freud und Spaß wurde noch bis in den Abend geschunkelt.

 

… für Euch gefunden auf oberberg-aktuell.de
… weitere Infos unter Grosse Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Lindlar e. V.

 

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