Fünf Jahre Kasalla!

   

Wahnsinn! Fünf Jahre Kasalla! Das feiert die Band zwei Tage lang in der LANXESS arena. Frontmann Basti Campmann erinnert sich an einige Highlights….

Foto: kasallamusik.de

 

 

 

Sehr entspannt wirkt Kasalla-Sänger Bastian Campmann vor den beiden Konzerten in der Arena. In ihm sieht es anders aus, erzählt er im Interview. (Foto: Horn)

 

Interview von rundschau-online.de 06.09.2016

Bastian Campmann (37) ist Sänger bei Kasalla, die am 9. und 10. September zweimal in der Lanxess-Arena spielen. Thorsten Moeck sprach mit ihm über die Vorbereitungen.

Fünf Jahre Kasalla – und insgesamt 26 000 Menschen wollen die beiden Geburtstagskonzerte in der Arena sehen. Sie hätten auch das Stadion mieten können.

Nicht ganz, aber in der Tat, das wirkt alles absurd. Als der Arena-Geschäftsführer uns voriges Jahr gefragt hat, ob wir nicht mal in der Halle spielen wollen, haben wir gesagt: Nein, das ist doch zu groß. Dass wir jetzt zweimal die Halle füllen, können wir immer noch nicht fassen.

Wobei Sie vor zwei Jahren auch schon vor 12 000 Menschen im Tanzbrunnen gespielt haben.

Ja, aber das ist nochmal was anderes. Die Arena hat ein spezielles Flair, wir sind auf jeden Fall sehr sehr nervös.

Überrascht Sie dieser Erfolg?

Wenn uns das jemand vor fünf Jahren gesagt hätte, hätten wir den einweisen lassen. Wir sind zur richtigen Zeit in eine Nische gestoßen mit einem Lied, das funktioniert hat.

Die Besucher werden die Band in einem pompösen Klanggewand erleben – mit Streichern und Bläsern. Wie feierlich wird das Konzert?

Es wird zum Teil pompös. Wir werden aber auch in einem Konzertteil die Nähe zu den Menschen suchen mit einem kleineren Aufbau. Als Gäste haben wir Nicholas Müller, den ehemaligen Sänger von Jupiter Jones, dabei. Außerdem Oliver Niesen und Dominik Schönenborn von Cat Ballou, mit denen uns eine besondere Beziehung verbindet. Der Abend wird drei Stunden dauern. Ich freue mich sehr auf die Stücke, die wir mit den Fans singen. Wir haben uns einiges überlegt, egal ob beim Licht oder anderen Effekten. Am Ende wird für uns finanziell nichts übrig bleiben. Der Aufwand ist enorm.

 

 

Erzählen Sie bitte.

Wir sind selbst auch Veranstalter und organisieren das alles in Eigenregie. Das ist ein Großprojekt, etwa 100 Personen sind mit den Vorbereitungen beschäftigt. Am kommenden Donnerstag werden sechs große Lastwagen an der Arena vorfahren – das werde ich mir ansehen, obwohl das eigentlich mein freier Tag ist.

Wie sehr mussten Sie am Ton basteln, um die akustisch schwierige Arena in den Griff zu bekommen?

Wir werden nicht die Arena-Anlage nutzen, sondern haben Monate geplant und versucht, die Besonderheiten der Arena rauszufiltern. Das wurde uns auch bewusst, als wir die Rechnung der Ton-Techniker präsentiert bekamen. Aber die Menschen sollen überall einen guten Sound erleben.

Nutzen Sie die Chance für eine Live-CD?

Ja, es wird ein Live-Doppelalbum der beiden Abende geben, eine DVD produzieren wir dieses Mal nicht.

 

 

Warum hat Kasalla von Beginn an funktioniert?

Wir haben von Anfang an eine klare Vorstellung gehabt, wie die Band funktionieren kann. Dafür haben viele von uns vorher ja schon zehn Jahre Erfahrung in der Musikbranche gesammelt und gute Kontakte geknüpft. Beim ersten Konzert haben wir elf Nummern gespielt, so dass Pavement-Records sofort eine Platte aufnehmen wollte. Es lag also nicht nur an dem Song „Pirate“ und ein bisschen Glück.

Haben Sie zum Geburtstag neue Lieder als Geschenk für die Fans im Gepäck?

Zwei komplett neue Songs werden wir in der Arena spielen, einer davon kristallisiert sich als Sessionstitel für den Karneval heraus.

Wie heißen die Lieder?

Das eine Lied ist noch nicht ganz fertig, das andere heißt: „Alles widder donn“.

Wie stolz wäre jetzt Ihr Vater, Norbert, der als Gitarrist der Räuber nie vor so einer Kulisse gespielt hat?

Musikalisch wäre nicht alles sein Ding, aber das beruhte auf Gegenseitigkeit. Ich hoffe sehr, dass er irgendwo im Himmel sitzt, einen Asbach-Cola trinkt, und denkt: Geil, Jung. Krass, der Typ.

 

 

 

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