Zum „Silberjubiläum“ die „Goldene Narrenkappe“

   

Die „Goldene Narrenkappe“ wurde im Denklinger Rathaus KG-Präsident Hansi Welter verliehen – Die Ehrung nahm er stellvertretend für alle ehrenamtlich Arbeitenden an (mit Video).

Bilder: Michael Kleinjung — KG-Präsident Hansi Welter (l.) wurde heute mit der „Goldenen Narrenkappe“ ausgezeichnet.

 

 

„Was wollen die mir damit sagen?“, rätselte der heute bekannt gegebene Preisträger der „Goldenen Narrenkappe 2017“ Anfang der Woche. Auf seinem Weg zur Arbeit fiel dem Präsidenten der KG Rot-Weiß Denklingen urplötzlich auf, dass sechs Tage vor der Ehrung noch gar kein Preisträger ausgewählt war. Hansi Welter fing an zu zweifeln – und sollte letztendlich recht behalten. Bereits bei den ersten Worten der Laudatio, die Wolfgang „Köbes“ Köckerling als Begründer der Auszeichnung auf ihn hielt, blickte er lächelnd zu Boden. Seiner Meinung nach wurde er also in die „Riege der Ergrauten“ aufgenommen. Doch war diese Auszeichnung als Wink mit dem Zaunpfahl zu verstehen, sich allmählich nach einem Nachfolger umzusehen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welters Vorgänger Wolfgang „Köbes“ Köckerling hielt die Laudatio und war dabei sichtlich gerührt.

 

 

Wohl kaum, denn sein Vorgänger Köckerling lobte die Arbeit des KG-Präsidenten in höchsten Tönen. 1960 in Waldbröl geboren, gehört er – so wie Prinz Ralf II. aus dem Hause Kolodziej – seit 25 Jahren zur KG Rot-Weiß Denklingen. Nach einem Jurastudium an der Universität zu Köln baute er als Einzelkämpfer die Rechtsabteilung der Firma Bohle aus, die auch heute noch von ihm geführt wird. Darüber hinaus ist er stolzer Vater seiner Töchter Johanna (21) und Theresa (19) und mit Carolin liiert, die er liebevoll „Frau Schmitz“ nennt. Nachdem er in der Session 2003/2004 mit seiner Ex-Frau Gabi als Prinzenpaar durch die Säle zog, hält er seit 2006 das Amt des Präsidenten inne. „Dabei kümmert er sich um nahezu alles, wenn man ihm die Zuständigkeit nicht vorher entzieht“, würdigte Köckerling seinen Nachfolger und war dabei sehr gerührt.

Gerührt war auch Welter, dessen erster Gedanke ursprünglich war, es Marcel Reich-Ranicki gleich zu tun und die Auszeichnung mit den Worten „Ich nehme diesen Preis nicht an“ abzulehnen. Doch er entschied sich um und teilte den Gästen im Denklinger Rathaus mit: „Ich nehme diesen Preis stellvertretend für all die ehrenamtlich Arbeitenden an, die trotz eigenen Schwierigkeiten im Alltag Kraft, Geld und Zeit spenden.“

Diese Leistung bezog er nicht nur auf Ehrenamtler in Vereinen, sondern auch auf die Menschen, die sich beispielsweise für Flüchtlinge engagierten. Darüber hinaus hob er auch die Bedeutung der westlichen Brauchtümer hervor. Diese würden schließlich an Werte wie Gleichheit, Narren- beziehungsweise Meinungsfreiheit und Liberalität erinnern.

 

 

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

 

Posted by kapaaf.de – Der KarnevalsBLOG on Dienstag, 3. Januar 2017

 

 

           
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