Halbzeit-Bilanz des Kölner Dreigestirns

   

Die Halbzeit-Pressekonferenz in der Hofburg ist Tradition im Kalender des jeweiligen Dreigestirns, etwa die Hälfte der 404 Termine hat das Trifolium der Kölner Narren-Zunft bewältigt. Neben 266 Sitzungen stehen 55 Benefiz- und 22 Firmen-Veranstaltungen an. Prinz Stefan Jung, Bauer Andreas Bulich und Jungfrau Stefanie (Stefan Knepper) sammeln in der Session Geld für den Kinderspielplatz im Zoo sowie für das Spielmobil „Juppi“. „Es ist schon einiges zusammengekommen“, freut sich die Jungfrau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begehrtes Stück: Die Spange des Dreigestirns.

 

 

Weil wider Erwarten doch niemand fragt, was dem Prinzen in dieser Session missfällt, stellt Stefan I. sich die Frage einfach selbst und liefert die Antwort gleich mit: „Das Thema Prinzen-Spange nervt wirklich. Manche Leute reißen am Ornat, viele haben den Sinn dieser Spange nicht verstanden“, beschwert er sich. Eine Auszeichnung für karnevalistisches Engagement solle das begehrte Stück sein. „Manchmal empfinde ich das als bedrückend“, ergänzt er und stellt noch schnell klar: „Die allermeisten Menschen fragen sehr höflich, manche siezen mich sogar.“

Bei einem Auktionsportal im Internet hat ein Jeck die Spange in dieser Session für flockige 250 Euro angeboten, vor zwei Jahren hatte gar jemand versuchte, die Spange für 450 Euro an einen neuen Besitzer zu vermachen. Neulich erhielt Bauer Andreas Bulich ein schriftliches Tauschangebot. In einem Briefumschlag steckten drei Pins aus dem Bochumer Karneval. Er dürfe sie behalten und sich mit der Prinzen-Spange revanchieren, schrieb der Absender.

 

Kamelle? Nein, für die kleinen Elefanten im Zoo hatte Jungfrau Stefanie artgerechtes Futter parat. Foto: Rosenbaum

 

 

Am Mittwoch Nachmittag letzter Woche durfte das Dreigestirn ganz offiziell den Zoo besuchen und sich den Elefantennachwuchs von ganz Nahem anschauen. Eine Spange konnten sie dem kleinen Dickhäuter nicht überreichen, dafür wird der Jungbulle künftig den Namen der Tollitäten tragen. „Wir haben uns überlegt, wie wir dem Dreigestirn als Dank für die Spenden und die Unterstützung eine Freude machen können“, sagte Zoodirektor Theo Pagel bei der Taufe. So wurde der Jungbulle auf den Namen „Jung Bul Kne“ getauft, eine Anlehnung an die Nachnamen des Dreigestirns. „Das ist eine riesen Überraschung für uns. Wir sind sehr stolz darauf“, so Bauer Andreas. Im Zoo stehen weitere freudige Ereignisse an, denn die Geburt der anderen drei Jungtiere wird laut Pagel in den nächsten Wochen erwartet.

Quelle: rundschau-online.de

 

 

 

 

 

           
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