„Grenzenlose“ Einstimmung auf Weihnachten

   

Das Weihnachtskonzert der Höhner im Stadttheater hat Tradition – Die Band brachte musikalische Verstärkung mit und glänzte auch mit ungewöhnlichen Songs.

[Bilder: Martin Hütt. ]

 

 

 

Die Bühne im Stadttheater war weihnachtlich geschmückt. Im Hintergrund ein Stimmungsbild mit dem Kölner Dom und dem Weihnachtsmarkt. Davor, rechts und links Weihnachtsbäume, nicht geschmückt, sondern teilweise eingeschneit, so wie sie draußen stehen und dazwischen die Instrumente. Die Szene erinnert an ein Straßenkonzert auf dem Kölner Weihnachtsmarkt. Nach dem Glockengeläut zu Beginn des Konzerts betreten die Höhner mit Frontsänger Henning Krautmacher die Bühne und werden mit Applaus begrüßt.

 

[Die Höhner mit dem Chor „Grenzenlos“.]

 

 

„Hallo wie jeht et?“ ist das passende Lied zum Einstieg. Krautmacher erzählt, dass die „Höhner Weihnacht“ in diesem Jahr nicht in Köln stattfindet und zeigt auf die „kleine Kirche“ auf dem Hintergrundbild, die in Köln in der Nähe von McDonalds steht. „Das wird heute der Dom von Gummersbach“, versprach der Sänger. Die Besucher hörten klassische Weihnachtslieder und die bekannten kölschen Songs, aber auch Medleys von Cat Stevens-und dem Ratpack, bei dem drei Bandmitglieder verwegen aussahen in weißen Jacken und mit roten Fliegen, die sie gelockert hatten.

„Männer in den besten Jahren“, „Frauenversteher“ und „Ich bin genau ihr Typ“ sind nun nicht gerade typische Weihnachtslieder, aber die Sstücke kamen bei den Besuchern sehr gut an. Die Höhner hatten den Jugendchor „Grenzenlos“ mitgebracht, der erst vor einem Jahr gegründet wurde mit dem Ziel der Integration von jungen Flüchtlingen durch die Musik. Gemeinsam sangen sie „Neues Land in Sicht/Erhebt eure Stimmen“, bei dem zunächst Daniel aus Nigeria sang.

Mit einem internationalen Weihnachtsmedley, „Hillichovend ben ich doheim“ und „Gloria“, das vom Publikum im Stadttheater laut mitgesungen wurde, endete der reguläre Part des Konzerts. Ohne Zugabe durften die Musiker die Bühne natürlich nicht verlassen.

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

 

 

           
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