Jupp Menth als Redner-Rentner auf der Bühne geehrt

   

Noch nie wurde ein Loch im Programm so frenetisch gefeiert: Beim Härekommers der Altstädter  am Sonntag im Gürzenich saß der nach Ausladung der IG Metall sowie Schelte von Bürgermeister Andreas Wolter zurückgetretene Redner Jupp Menth am Ehrentisch, obwohl er eigentlich hier hätte auftreten sollen.

Jupp Menth –  Foto: ksta.de




Präsident Hans Kölschbach kritisierte die Kritik als „grenzwertig bis falsch“, wenn sie von einem käme, der seine Rede noch nie gehört hätte. Es sei schon weit gekommen, wenn dies den Karneval kaputt machen könnte. „Zu einer Sitzung gehören Redner, die den Mut haben politisch zu karikieren.“

„Et muss wigger jon und et jeiht wigger“

Menth, vom Männer-Saal mit stehenden Ovationen gefeiert, kehrte kurz auf die Bühne zurück, teilte noch einmal aus und sagte in Richtung Rathaus und damit Bürgermeister: „Luurt doch dene Athlete, die uns do rejiere, mol op de Teller un op de Desch. Do es sehr vill betreutes Klüngeln im Proseccostübchen.“ Und seinen Kollegen machte er Mut: „Et muss wigger jon und et jeiht wigger. Unser Fastelovend es vill zu stark. Die Zeiten von »Treffen sich zwei Jäger. Beide tot.« sind vorbei.“

Die Menschen hätten keine Nerven mehr. „Die han nur mir Kölsche. Wir müssen viel mehr rääts un links loore.“ Rumpelstilzchen Fritz Schopps, der für ihn einsprang, sagte: „Wir werden Dich als Freund behalten, aber auf der Bühne sehr vermissen.“ Auch bei der Polizeisitzung soll Menth geehrt werden.

Quelle: ksta.de




 

           
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