Lindlarer Herren feiern Megaparty

   

 

Die Stimmung war grandios bei der Herrensitzung der KG Rot-Weiß Lindlar. Der Saal bebte von Anfang an, auch weil die Herren selbst die richtige Portion Partylaune im Gepäck hatten.

Bilder: Martin Hütt.

 

 

Die Lindlarer Herrensitzung schaffte es wieder einmal, durchgehend auf Hochtouren zu laufen. Das Programm, von und für echte närrische Männer gemacht, zeigte ein buntes Potpourri aus Rede, Musik und Tanz. Schon der erste Programmpunkt, der Einzug des Traditionskorps Prinzen-Garde Köln 1906, bot ein grandioses Bild. Die Bühne war fast zu klein für das Korps mit Tanzoffizier und Mariechen.

Knacki Deuser war dann der Eisbrecher und hatte schnell die Lacher auf seiner Seite mit Witzen wie: „Was ist der Unterschied zwischen einer russischen Hochzeit und einer Beerdigung? Auf der Beerdigung gibt es einen Betrunkenen weniger.“ Ein Treffer war auch die Frage: „Wer von euch kommt aus Lindlar? Wer kommt nicht aus Lindlar? Wer von euch weiß jetzt schon nicht mehr, wo er wohnt?“ Guido Cantz war schon auf den beiden ersten Damensitzungen im Festzelt und somit das dritte Mal in dieser Woche in Lindlar. Er bemerkte, dass bei den Damensitzungen die Tische aussahen, als hätten die Mädels einen Supermarkt überfallen, dagegen ist es an diesem Abend mit einem Bier und vielleicht einem Schnaps doch recht übersichtlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem Sitzungspräsident Markus Günther den jeweils nächsten Programmpunkt angekündigt hatte, erschien „Cindy“ das Nummerngirl im sexy Outfit unter den schmachtenden Blicken von mehr als 1.700 Herren im Festzelt. Nächster Höhepunkt waren die „Klüngelköpp“. Das Lied „Us Kölschem Holz“ sangen alle stehend mit und keinen hielt es mehr auf den Stühlen. Die Herren fühlten, was sie sangen, denn schließlich ist Lindlar ja auch nicht so weit entfernt von Köln.

„Rumpelstielzchen“ (Fritz Schopps), „Kasalla“, „Funky Marys“ und „Luftflotte“ heizten die Stimmung weiter an. Zwischendurch „Cindy“ das Nummerngirl, im stets wechselndem, und immer knapper werdenden Outfit unter dem stechenden Blick von mehr als 1.700 Augenpaaren. „Brings“ sind inzwischen ebenfalls Dauergäste in Lindlar. Als Peter Brings begann: „Deutsch-Unterricht, dat wor nix för mich, denn ming Sprooch, die jof et do nit“, kochte die Stimmung im Festzelt.

Auch wenn nicht alle den Text kannten, den Refrain sangen alle richtig laut mit. Das passte auch, denn irgendwie waren das ja alles „kölsche Jungs“. Verkleidet, aber dennoch unverkennbar, hatten sich auch Landrat Jochen Hagt, Bürgermeister Dr. Georg Ludwig und CDU-Kreisvorsitzender Dr. Carsten Brodesser unter die jecken Herren gemischt. Mit den „Palm Beach Girls“ und „Big Maggas“ endete das mehr als sechsstündige Programm.

Schon zu Beginn der Herrensitzung wurden Markus Günther, Joachim Stüttem und Michael Dlusniewski mit dem Verdienstorden der KG Rot-Weiß Lindlar ausgezeichnet.

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

 

 

 

 

Posted by kapaaf.de – Der KarnevalsBLOG on Dienstag, 3. Januar 2017

 

           
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