Galaktische Prunksitzung in Rot und Weiß

   

Ein fantastisches Showprogramm und rund 1.000 Feierlustige waren die idealen Voraussetzungen für eine Mega-Karnevalsparty im Denklinger Festzelt.

Die Prunksitzung der KG Rot-Weiß Denklingen hatte ein hochkarätiges karnevalistisches Programm zu bieten. Schon der Einzug des Prinzenpaares mit Gefolge, begleitet von Jubelrufen des närrischen Volkes und Konfetti-Kanonen, war das erste Highlight. Prinz Ralf II. und Prinzessin Jutta aus dem Haus Kolodziej regieren in dieser Session an der Klus.

Bilder: Martin Hütt.




Wenn die „Rabaue“ die Bühne rocken, ist beste Stimmung garantiert. Die Jecken lieben die kölsche Band, die nun schon seit 15 Jahren besteht.

Bernd Stelter, hatte seinen Vortrag und Gesang der aktuellen Politik angepasst und nahm Donald Trump und Ehefrau Nummer drei aufs Korn. Mit seinen Liedern „70 Jahr, blondes Haar“ und „Ich geh nie wieder nach New York“ traf er genau ins Schwarze. Seine Sicht auf Europa ist einfach, Stelter selbst fährt im Urlaub nach Holland, sein Sohn hat polnische Freunde, er hat Regale aus Schweden und er selbst trinkt gerne französischen Rotwein. Wegen seiner derzeit sehr kurzen Haare meinte seine Frau, dass er nun kein Bär mehr sei, sondern ein Waschbär. Das passt wohl auch, denn er ist ja nachtaktiv und so süß. Das Lied „Ich hab‘ drei Haare auf der Brust, ich bin ein Bär“ sang Bernd Stelter dennoch.

Die „Klüngelköpp“ und Miljö, „Kuhl un de Gäng“ „Cöllner“ brachten mit ihren Songs und kölschen Liedern beste Karnevalsstimmung in das Festzelt. Perfekt verkleidet, aber dennoch unverkennbar hatten sich auch Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies und sein „Vize“ Hans-Otto Gries unter das Volk gemischt. Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, hatte sich als Bayer verkleidet und war mit seinem Filzhut wirklich gut getarnt.

 

 

 

 

 

 

 

 




Die KG Rot-Weiß  veranstaltet seit dem Gründungsjahr 1986 eine Prunksitzung. Viele Stammgäste kommen seit Jahren immer wieder gerne, wie zum Beispiel der Kegelclub „Fischköppe“, der seit zwei Dekaden jede Sitzung besucht hat.  Lieselotte Lotterleben brachte mit ihren losen Sprüchen die Stimmung auf den Höhepunkt. Mit einem Blick auf den Elferrat meinte sie lapidar: „Ach sieh mal, die Augsburger Puppenkiste ist auch vertreten“. Hansi, gemeint war damit Sitzungspräsident Hans Welter, fand sie einen steilen Zahn. Eine Zugabe hatte Lieselotte ja eigentlich auch schon eingeplant mit dem Witz: „Ich liebe meinen Mann, aber wenn der liebe Gott ihn lieber hat, dann sage ich nur noch, Herr dein Wille geschehe.“

Lieselotte Lotterleben war erstmalig bei den Rot-Weißen zu Gast, aber bei dieser Stimmung meinte sie zum Schluss, dass Denklingen wohl ihre Lieblingsauftrittshalle werde. Willi & Ernst, die beiden Rentner aus Leidenschaft, ließen es für ihr Alter noch einmal so richtig krachen. Sie stammen aus Köln Süd-Süd-Süd, nämlich aus Koblenz. Mit den Domstädtern, die zum Abschluss ein prächtiges Bühnenbild in das Festzelt brachten, endete die mehr als sechsstündige, restlos ausverkaufte Sitzung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Prinzenpaar durfte natürlich nicht fehlen.

Quelle: oberberg-aktuell.de




 

 

           
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