Denklinger Karnevalisten überreichten Spendenscheck

   

Die KG Rot-Weiß Denklingen war erneut zu Besuch im Johannes-Hospiz Wiehl und zeigte sich tief berührt.

Bereits zum vierten Mal in Folge war die KG Rot-Weiß Denklingen mit ihren aktuellen Tollitäten und einer Abordnung ihres Hofstaates am Veilchendienstag im Johannes-Hospiz in Wiehl zu Gast. Und Prinz Ralf II. mit seiner Prinzessin Jutta aus dem Hause Kolodziej kamen nicht mit leeren Händen. Gemeinsam mit Präsident Hansi Welter sowie Ex-Prinz und Vorstandsmitglied Jens Burbach überreichten Sie dem Leiter der Einrichtung, Michael Adomeit, Pflegedienstleiter Jens Stube und Mitarbeiterin Bettina Hüttig-Reusch für die Johannes Hospiz Oberberg-Stiftung  einen Scheck über 2.222 €. Außerdem nahmen sich alle Zeit für Gespräche mit einigen Bewohnern, Pflegekräften, Betreuern sowie Sterbebegleitern und zeigten sich tief berührt.

Bilder: privat / KG Rot-Weiß Denklingen 1986 e. V.

Wenn Leiden nicht mehr geheilt werden können und medizinische Therapien zwar Linderung, doch keine Genesung bieten, werde der Mensch mit seiner Vergänglichkeit und dem eigenen Sterben konfrontiert. In diesem letzten Lebensabschnitt müssten Angst, Wut, Schmerz und Trauer bewältigt werden, wurde den Denklinger Gästen verdeutlicht.  Auf diesem letzten Weg böten die Johanniter in ihrem Hospiz in Wiehl sowohl den Sterbenden, als auch deren Angehörigen eine fachlich qualifizierte und ganzheitliche Begleitung an. Das Haus nimmt zehn unheilbar kranke Menschen (Gäste) im Alter von 16 bis über 90 Jahren auf, die in Krankenhäusern nicht mehr versorgt werden können und deren häusliche Pflege nicht gesichert ist oder nicht mehr geleistet werden kann.

Im Johannes-Hospiz steht die individuelle Begleitung des einzelnen Menschen im Mittelpunkt. Die Therapien werden auf und mit dem Wohngast abgestimmt. Seine Angehörigen können ihn begleiten und mit ihm im Hospiz leben. Derzeit arbeiten 22 Beschäftigte dort. Hinzu kommen noch 16 ehrenamtliche Sterbebegleiter, auch liebevoll „Zeitschenker“ genannt. Um den Betrieb dieser Einrichtung zu sichern, wird ein jährliches Spendenaufkommen von 200.000 € benötigt.  Bevor man sich nach über zwei Stunden wieder auf den Weg machte, betonte KG-Präsident Hansi Welter nochmals, wie wichtig eine solche Einrichtung sei und dass man gerne auch im kommenden Jahr wieder zu einem Besuch vorbeischaue. Im Terminkalender der KG Rot-Weiß Denklingen hat gerade dieser Termin im Johannes-Hospiz in Wiehl bereits einen festen Platz.

 

 

 

 

 

Quelle: oberberg-aktuell.de




 

 

           
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