Lindlarer Mädels total jeck

   

 

Zur ersten Damensitzung trafen sich rund 1.800 feierlustige Mädels im Festzelt am Bolzenbacher Kreuz – Bei einem Programm der Spitzenklasse wurde mehr als sechs Stunden lang ausgiebig gefeiert.

 

Bilder: Martin Hütt

 

 

Mädels unter sich können einfach sehr gut feiern. Dazu noch ein Programm mit vielen karnevalistischen Highlights in einem ausverkauften Festzelt. Die Startbedingungen für die erste Damensitzung in Lindlar konnten kaum besser sein. Schon der Einmarsch des Damenelferrates als erstem Programmpunkt war sehenswert. Elf Damen in rotem Frack und marschierten auf die Bühne und nahmen ihre Plätze ein. Bereits seit 20 Jahren ist Markus Günther Sitzungspräsident in Lindlar. Er begrüßte die jecken Frauen und betonte, dass die Karnevalssitzungen zu den großen Sitzungen im Rheinland zählen.

Als er den ersten Programmpunkt ankündigte, jubelten die Mädels im Zelt. Guido Cantz, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum als „Blondiläum feiert“, war der ideale Eisbrecher. Der Stammgast aus Köln-Porz ist schon fast ein Freund für Lindlarer Karnevalisten. Die Schlagzahl an Höhepunkten war enorm. „Die Flöckchen“, zwei gestandene Männer und absolute Schwergewichte, sind seit 22 Jahren im Karneval musikalisch unterwegs. Trotz mehrerer neuer Lieder ist ihr bekanntestes Lied immer noch „Schatzi schenk mir ein Foto“. Erstmalig auf der Damensitzung zu Gast war der Kracher der Session, „Motombo“ (Dave Davis). Er ist der erste schwarze kölsche Afrikaner. „Freut euch, der Flüchtling ist da“ begrüßte er die Damen im Zelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dave Davis alias „Motombo“.

 

 

Nicht wegzudenken aus dem Karneval und gern gesehener Dauergast sind die „Räuber“. Frontsänger Charly wird sich nach 40 Jahren zurückziehen und trat letztmalig in Lindlar auf. „Klüngelköpp“ und natürlich „Brings“ sind feste Größen im Karneval und durften selbstverständlich nicht fehlen. „Wir fliegen von einer Karnevalsitzung zur nächsten im Oberbergischen“, verriet Peter Brings. Mit ihren bekannten Liedern brachten sie das Zelt so richtig zum Kochen. Als 1.800 Mädels „Denn ich bin nur ‚ne kölsche Jung“ sangen, war das Lied eigentlich nicht so ganz passend, aber das fiel den meisten überhaupt nicht auf.

Die „Big Maggas“ gelten als die schönste Boygroup der Welt. Die Jungens aus Hamburg haben sich inzwischen im Fastelovend etabliert. Fast zum Schluss des Programms zeigte das Männerballett Thorrer Schnauzer Tänze und akrobatische Figuren. Seit fast 30 Jahren treten die Männer im Karneval und bei Veranstaltungen auf. Mit „Kasalla“ und den „Domstürmern“ endete die sechsstündige und restlos ausverkaufte Sitzung.

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

 

 

 

Posted by kapaaf.de – Der KarnevalsBLOG on Dienstag, 3. Januar 2017

 

           
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