Muntere Proklamation des Engelskirchener Prinzenpaares

   

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In bester Laune präsentierte sich das neue Engelskirchener Prinzenpaar Carmen und Andreas Stommel bei seiner Proklamation. (Fotos: Oehl)

Das Engelskirchener Prinzenpaar Andreas und Carmen Stommel hat nur eine kurze Session vor sich: 30 jecke Tage stehen den beiden bevor. Bei der Proklamation am Samstag ließen sie es dafür so richtig krachen.

Nur 30 tolle Tage hat das Engelskirchener Prinzenpaar Andreas und Carmen Stommel jetzt vor sich. Eine knappe Session. Und ein Grund mehr, es von Anfang an so richtig krachen zu lassen. Am Samstag standen die neuen jecken Oberhäupter erstmals offiziell ihrem närrischen Volk gegenüber.

Diesmal musste auf eine offizielle Verabschiedung des scheidenden Prinzenpaares verzichtet werden, da der Ex-Prinz jetzt Prinzenführer ist und es daher organisatorische Überschneidungen gab. Diese Abweichung vom Protokoll war Senatspräsident Reinhold Müller nur ein paar Sätze wert, schon ging es mit Karacho ins prall gefüllte Programm.

Stimmungsvoll den roten Teppich ausgerollt hatten da schon die Jugendtanzgruppe der KG und die Gardepänz der Schlossgarde sowie Karnevals-Newcomer Norbert Conrads, der mit seinen Opernversionen kölscher Songs einen würdevollen Rahmen bot.

Und dann kamen schließlich die, auf die alle gewartet hatten: Prinz Andreas I. und Prinzessin Carmen aus dem Hause Stommel ließen sich sage und schreibe 30 Minuten Zeit für ihren Einmarsch, um ihre Untertanen gebührend zu herzen und mit Strüßje zu beglücken, gemäß dem Motto: „Jlücklich, jeck und raderdoll, dä Fasteleer es wundervoll“. Reinhold Müller, für diesen Abend Conferencier, merkte trocken an: „Bei diesem Prinzenpaar halten wir keinen Zeitplan ein.“

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Grundschulaula als Hallenbad: Die Badenixen vom Mütterkaffee sorgten für Jubelstürme.

Doch vom ersten Moment an war klar: Die Herzen fliegen den beiden zu. Andreas I. und seine Carmen sind den Jecken in Engelskirchen wohlbekannt. Für Bürgermeister Dr. Gero Karthaus war ihre Bekanntheit eine Steilvorlage für eine seiner schmissigsten Reden überhaupt.

Prinz Andreas hat seine volle Sympathie, ebenso wie der scheidende Zeremonienmeister Kevin Helfer, auch wenn Karthaus gestand: „Wenn Ihr mich nicht wiedergewählt hättet, hätte ich mich selbst um das Amt des Zeremonienmeisters beworben.“ Er hoffe sehr, dass der hauptberufliche Schornsteinfeger Andreas Stommel das Partyfeuer in Engelskirchen „zu einem anständigen Flächenbrand“ werden lasse.

Mit seiner „anmutigen und handzahmen“ Prinzessin an der Seite sei dies ja wohl fast schon eine Garantie, denn die sei als Mitarbeiterin des Ründerother Rewe-Marktes nicht nur die „Kassiererin seines Vertrauens“, bei ihr könne man auch als erwachsener Mann dazu stehen, dass man Weltraum-Bildchen sammelt.

In einer weiteren Abweichung vom Protokoll überreichte der Bürgermeister der Prinzessin die Schlüssel. Das neue Prinzenpaar bedankte sich postwendend mit ihren Statuten, in denen sie nicht nur einen Tanzauftritt des Bürgermeisters während der Session forderten, sondern auch, das Ortsschild „Hardt“ künftig mit dem Zusatz „Prinzenschmiede“ zu versehen. Mit Prinz Andreas kommt wieder eine Tollität gebürtig aus diesem Ortsteil.

… für Euch gefunden auf rundschau-online.de
… weitere Infos unter KG Närrische Oberberger e.V.

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