Jecke Wiever entfachten Stimmungsorkan

   

Rauschende Jubiläums-Sitzung der „Lustigen Stephinchen“ in Bergneustadt – Tolle Elf KG Wildberg punktete mit bissigen Reden – Auch in Vollmerhausen und Marienheide feierten die Frauen wie jeck.

Bilder: Martin Hütt (1, 2, 3 ), Michael Kleinjung — Triumphaler Einmarsch der Bergneustädter Stephinchen.




In der Feste Neustadt feierte man heute nicht nur Fastelovend, sondern auch Geburtstag: Die „Lustigen Stephinchen“ der Pfarrgemeinde St. Stephanus, in Bergneustadt traditionell für den Karneval an Weiberfastnacht verantwortlich, wurden 40 Jahre und schenkten sich und ihren Gästen eine rauschende Weiberfastnachts-Sitzung im Krawinkelsaal. „Dafür, dass es eine tolle Fete wird, haben wir nicht nur monatelang Tänze, Sketche und Büttenreden einstudiert und unsere Tanzgruppe zu Höchstleistungen animiert. Wir haben auch viele Gäste eingeladen“, erklärte Antje Schnellenbach, Präsidentin des Elferrats.

Und die Gäste kamen: Nicht nur der Saal war ausverkauft, auch die Crème de la Crème der oberbergischen Karnevals-Szene machte den Stephinchen die Aufwartung. So ließen es sich zum Beispiel auch der Ründertoher Karnevalsverein, die Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Denklingen, die Bielsteiner Tanzmäuse und die Torwache Ründeroth nicht nehmen, den Saal gemeinsam mit den jecken Neustädter Wievern zum Kochen zu bringen. Natürlich gab sich auch Willibert Pauels, katholischer Diakon und insbesondere im Karneval als „Ne bergische Jung“ unterwegs, die Ehre. „Für den Segen von oben sorgt im Publikum das Pastoralteam Oberberg-Mitte“, freute sich Schnellenbach auch über diesen Besuch.

 

 

 

 

 

 

 

Bei den Kostümen waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt.




Für Raketen und viel gute Laune sorgten aber auch die „Eigenkreationen“ der „Lustigen Stephinchen“. So begeisterten das Tanzcorps Next Generation und das Stephinchenballett Flashdance mit teils akrobatischen Tänzen und die kfd-Damen mit ihren Sketchen. Mit Schnellenbach und Helga Sterling-Schmuck stiegen zwei Stephinchen auch selber in die Bütt. Prinz Kilian I und seine Prinzessin Luisa I feierten als Prinzenpaar von St. Stephanus einen umjubelten Auftritt. Für den furiosen Programmabschluss der gelungenen Karnevalssause sorgte auch in diesem Jahr das hauseigene Männerballett, das zu Musik aus dem Film „Grease“ mit John Travolta über die Bühne wirbelte. „Nur, dass unsere Männer natürlich viel besser aussehen und viel besser tanzen als Travolta“, lobte Schnellenbach und zeigte, dass die Stephinchen auch an Weiberfastnacht ein Herz für ihre Männer haben.

„Was in der Glück-auf-Halle passiert, bleibt in der Glück-auf-Halle“, forderte Leander Zielenbach, Präsident der Karnevalsgesellschaft Tolle Elf Wildberg die Reichshofer Damen zu einer ausgelassenen Damensitzung auf. Doch dieser Aufforderung hätte es wohl angesichts der Tatsache, dass die Tanzfläche schon vor Programmbeginn mit Feiernden gefüllt war, gar nicht bedurft. Tänze, Lieder und Büttenreden sorgten auch bei der Großen Damensitzung in Wildberg für eine ausgelassene Stimmung.

Jede Menge Seifenblasen gab es beim Einmarsch der Garden, die gemeinsam auf der Bühne für ein prächtiges Bild sorgten. Der erste Auftritt gehörte der Minigarde, die von den Trainerinnen Luisa Müller und Sophie Thomas betreut wird. Nach einer schlüpfrigen Büttenrede zur mysteriösen Krankheit „Wanderhoden“ von Gisela Lurz zeigten auch die Teeniegarde, trainiert von Jennifer von Weschpfennig, die Große Garde, trainiert von Carina Schulz und Sarah Schmidt, sowie die Prinzen- und Damengarde ihr akrobatisches Können. Weil die Nachwuchs-Redner Rebecca Freund und Nick Zielenbach alias „Die Göre und der Klugscheißer“ bereits bei der Karnevalsparty am vergangenen Samstag für viele Lacher sorgten, wurden sie kurzerhand erneut auf die Bühne geholt.

 

 

 

 

 

 

 

KISS in Wildberg?




Frenetisch begrüßte das Wildberger Narrenvolk sein Dreigestirn mit Prinz Pim I. (Westerhout), Bauer Henrik (Heimann) und Jungfrau Knabberdonna (Marco Dammeyer) sowie Spieß Daniel Baldus. Zu Ehren Prinz Pims, der in den Niederlanden geboren wurde und selbst Mitglied der „Alten Prinzengarde“ ist, widmete diese sich bei ihrem Auftritt dem Thema „Holland“ – bei dem Tulpen aus Amsterdam natürlich nicht fehlen durften – und sorgte damit für einen, aber nicht den einzigen Höhepunkt des Abends. Der Wildberger Schlachtruf „Wieberch hoi boi“, war so noch bis in die späten Abendstunden zu hören.

In der Schützenhalle in Vollmerhausen hatten die Hohler Bären wieder zur Weiberfast-nachtssitzung geladen und 200 Damen waren der Einladung gefolgt. Ihnen wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Eigenkreationen und hochkarätigen Gästen geboten. Unter anderem ließen das KKL-Männerballett und die Ründerother Torwache die Temperaturen im Saal steigen.

Kamera und Schnitt: Michael Kleinjung.




Ein besonderes Highlight war der Auftritt des bergischen Jung Willibert Pauels, denn der tritt nur noch bei ausgewählten Veranstaltungen auf. Die Hohler Bären erfreuen sich derweil bester Gesundheit. Rund um die Feier waren 70 der 100 Vereinsmitglieder im Einsatz. „Von Jung bis Alt ist alles dabei“, freute sich der Vorsitzende Markus Bonner. Durch das Programm führten charmant Frank und Jessi Ziegeweidt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Fabelwesen aus Pandora – gesichtet in Vollmerhausen.




In Marienheide feierten 320 jecke Wiever in der Turnhalle Jahnstraße eine große Party, organisiert von den Damen des Katholischen Karnevalsvereins. Christa Kuss und Gisela Cremer, die auch den Job der Moderatorin übernahm, hatten federführend ein feines Programm auf die Beine gestellt.

Unterstützung bekamen sie dabei von Petra Lichtinghagen, Mia Feldhof, Marion Lichtinghagen, Claudia Theunissen, Ria Kasper, Rita Schlütter, Birgit Kühr und Ulla Theunissen. Der Familienkreis steuerte einen Tanz bei und die Wilden Hühner begeisterten mit ihrem lautstarken Trommelauftritt. Die Gäste, unter anderem das Dreigestirn des Ründerother Karnevalsvereins und das Männerballett Engelskirchen, rundeten die Veranstaltung gelungen ab.

 

 

 

 

 

 

 

In Marienheide waren die Verkleidungen bunt gemischt.

Quelle: oberberg-aktuell.de




 

 

           
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