Köln lacht über die „Pimmelköpp-Affäre“

   

Auf „Zeit Online“ schrieb Autor Oliver Fritsch (45) am Dienstag einen launigen Text über Poldis Nati-Abschiedsspiel. Darin nimmt er natürlich auch Bezug auf Prinz Poldi, dessen Herz für Köln und kölsche Musikbands schlägt.

Die „Klüngelköpp“ reagieren mit Humor auf den Namens-Fauxpas Foto: Horst Galuschka / dpa




So schreibt der Redakteur an einer Stelle: „Man vergisst das ja leicht: Bands wie Brings, die Höhner, die Bläck Fööss oder die Pimmelköpp hält man in Restdeutschland für Karteileichen einer längst vergangenen Schlagerepoche. In Köln füllen solche Kapellen aber noch immer Hallen.“

Wer oder was ist/sind Pimmelköpp?

Die Klüngel-Jungs fühlten sich natürlich angesprochen. Und konterten cool via Facebook auf den Zeit-Artikel: „Liebe Schlagerpfreunde, heute wurde von der ‚Breit‘ (ehemals ZEIT, Karteileiche einer längst vergangenen Zeitungsepoche) berichtet, was wir nicht wahrhaben wollten.“ Nämlich: Aus Klüngelköpp wurde Pimmelköpp.

Klüngelköpp weiter: „Wir werden künftig mit den Bands Shrimps (ehemals BRINGS), Döner (ehemals HÖHNER) und Schwarzfuß (ehemals BLÄCK FÖÖSS) mit Frontmann Lukas Podolski als Schlagerband auftreten: Eure Pimmelköpp.“

Die „Pimmelköpp-Affäre“ sorgt in den sozialen Netzwerken für Lacher und reichlich Gesprächsstoff. Die BILD erreichte „Zeit“-Autor Oliver Fritsch.

Er behauptet steif und fest: „Pimmelköpp habe ich in meinem glossenhaften Bericht als Phantasiebegriff frei erfunden. Ich wusste nicht, dass es eine Band namens Klüngelköpp gibt.“

Fritsch (gebürtiger Hesse und Wahl-Berliner) weiter: „Ich habe selbst BAP-Platten, die Höhner und Bläck Fööss kenne ich auch. Gebe zu, die Brings musste ich schon googeln.“ Das mit Pimmelköpp sei aber keine böse Absicht gewesen.




Böse ist auch ihm keiner von den „Klüngelköpp“. Band-Sprecher Jochen Damm zu BILD: „Ich hab‘ mich totgelacht, als ich Pimmelköpp im Artikel las. Ärgerlich finde ich eher, wenn wir hier und da als ,Klingelköpp‘ falsch geschrieben werden.“

Sein Angebot an den „Zeit“-Journalisten: „Wenn der Pimmelköpp-Schreiber die echten Klüngelköpp kennen lernen möchte, dann laden wir ihn hiermit herzlich zu unserem Konzert am 15. September im ,Gloria‘ ein.“

Darauf Oliver Fritsch: „Danke! Wenn ich meine Frau mitbringen darf, komme ich sehr gerne nach Köln.“




 

 

           
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