2000 Jecken feiern Proklamation im Bonner Maritim-Hotel

   

Beim ersten Klang der Corps-Kapelle waren die Jecken nicht mehr zu halten: Mehr als 2000 Narren sprangen von ihren Plätzen, schwenkten Fähnchen, klatschten – und schmetterten ihren Tollitäten ein „Alaaf“ nach dem anderen entgegen. Man sah es Mirko und Patty auf einen Blick an: Prinz un Bonna jing esu richtich et Hätz op!

Prinz Mirko I. und Bonna Patty I. Foto: Wolfgang Hübner-Stauf

 

 

Beste Stimmung im Maritim-Hotel

Nach dem fulminanten Einmarsch der noch designierten Jeckenherrscher war klar: Das Maritim-Hotel steht der Beethovenhalle in Sachen Stimmung in nichts nach.

Als die Menge Mirko (Feld) und Patty (Burgunder) nach unzähligen Bützchen und Akkord-Händeschütteln wieder ausspuckte, wartete auf der Bühne schon Oberbürgermeister Ashok Sridharan, um das Paar in Amt und Würden zu heben.

Proppenvoll war der große Saal des Maritim-Hotels: 2000 Jecken feierten unser herziges Prinzenpaar. Foto: Wolfgang Hübner-Stauf

 

 

Der OB erinnerte zu Beginn seiner Rede an den Terror der letzten  Monate: „Kann man unter diesen Eindrücken tatsächlich noch Karneval feiern? Ich denke, wir müssen es“, erklärte er. „Dass Sie heute Abend alle hier sind, zeigt mir, dass Sie genauso denken.“

„Karneval ist einfach ein Lebensgefühl”

Dann endlich der Moment, auf den Mirko und Patty Monate lang hingefiebert hatten: Sridharan stattete sie mit den Insignien von Prinz und Bonna aus.

„Bernie-Bärchen“ Bernd Stelter in doppelter Ausführung: im Original und auf der Leinwand. Foto: Wolfgang Hübner-Stauf

 

 

„Ich fühle mich jetzt ein bisschen wie Sissi“, jubelte Patty I. „Karneval ist einfach ein Lebensgefühl, das verbindet. Ich genieße es, eine Rheinländerin zu sein, die in unserem schönen Bonn diese Freude an der fast 200-jährigen Tradition ausleben kann.“

Prinz Mirko: „Ich möchte euer Herz gewinnen”

Mirko I. war sichtlich gerührt: „Unglaublich, ich kann es kaum fassen. Ich bin Prinz Karneval von Bonn“, jubelte er. „Meine Kinder Niklas und Janina sehen mich ungläubig an, dass ich auf einer Bühne vor 2000 Menschen in Strumpfhosen und kurzer Hose stehe. Ich kann es selber kaum glauben.“

Jetzt kann die Session unter dem Motto „Bonn met Hätz“ richtig losgehen. Prinz Mirko versprach zum Abschluss: „Ich möchte für die ganze Session euer Herz gewinnen.“

Süße Squaws: Die Cheerleader der Telekom Baskets feuerten ihren Prinz Mirko frenetisch an. Foto: Wolfgang Hübner-Stauf

 

 

Erinnerungsfotos und Make-up-Auffrischen

Fazit eines tollen Abends mit Hammer-Programm (u.a.  Bernd Stelter, „Blötschkopp“ Marc Metzger, „Kuhl un de Gäng“, „Stattgarde Colonia Ahoi“, Ehrengarde der Stadt Bonn und Bonner Stadtsoldaten): Entgegen aller Unkenrufe kann das Maritim-Hotel Proklamation! Die Jecken durften sich dieses Mal alle über einen Sitzplatz freuen, im Foyer wurden Aktionen wie Erinnerungsfotos und Make-up-Auffrischen angeboten.

Quelle: express.de

 

Posted by kapaaf.de – Der KarnevalsBLOG on Dienstag, 3. Januar 2017

 

 

           
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