Ein Holländer regiert Wildberg

   

Nachdem er bereits als Bauer die Bühnen erobert hatte, steht Prinz Pim I. nun an der Spitze des Wildberger Dreigestirns, das gestern feierlich proklamiert wurde (mit Video).

Bilder: Michael Kleinjung

 

 

„Wenn Holland nicht wär, läg Wildberg am Meer“, lautet eines der Lieder, mit dem das neue Wildberger Dreigestirn in die heiße Phase des Karnevals startet. Ein Holländer als Karnevalsprinz, das hat es im Oberbergischen wohl noch nie gegeben. Prinz Pim I. aus dem Hause Westerhout regiert die Narren der  „Tolle Elf KG Wildberg“.

„Vor seinem 60. Geburtstag wollte er unbedingt einmal Prinz sein“, stellte Präsident Leander Zielenbach den hochgewachsenen Oranier vor. Nicht nur, dass er Holländer ist, nein, statt mit irgendeinem rheinisch-bergischen Akzent, stellte er sich seinem Narrenvolk kurzerhand auf Holländisch vor. „Goedenavond allemaal…“ begrüßte er die Gäste in der prall gefüllten Glück-auf-Halle. Doch auch für den Letzten verständlich, freute er sich dann auch auf (Hoch)deutsch: „Das ist Verrücktheit, aber ich bin sehr stolz, dass ich hier Prinz sein darf. In diesem Verein in Wildberg.“ Pim I. ist 59 Jahre und zog 2003 nach Deutschland, nachdem er seine spätere Frau Waltraud im Jahre 2000 auf dem Ellinger Dorffest kennenlernte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Bürgermeister überreicht Prinz Pim I. das Zepter.

 

 

In der Session 2009/2010 hat er als Bauer „Pimkus“ bereits Erfahrungen im Dreigestirn gesammelt, seither ist er aktives Mitglied in der Alten Garde. Er regiert natürlich nicht alleine. Mit dabei im Dreigestirn ist auch Bauer Henrik aus dem Hause Heimann.

Der 25-jährige gelernte Maurer wohnt in Welpe, ist kurzfristig zum Dreigestirn dazugestoßen und freut sich auf den Spaß in der Gemeinschaft der Tollen Elf KG. Der Dritte im Bunde, der bei der gestrigen Proklamation von Bürgermeister Rüdiger Gennies feierlich mit den Insignien ausgestattet wurde, ist Jungfrau „Knabberdonna“, Marco Dammeyer. Irgendetwas habe er mal bei der Maibaumwache ausgefressen, seitdem trägt der 47-Jährige seinen Spitznamen „Knabber“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Präsident Leander Zielenbach und Sohn Nick moderierten den Abend und unterhielten die Gäste auch musikalisch.

 

 

Unter dem Motto „Was auch los ist auf der Welt, wir rocken im Karneval jedes Zelt“ führte nder Präsidenten und sein Sohn Nick durch einen bunten Abend voller karnevalistischen Showtänzen der eigenen Garden und der befreundeten Vereine. Mit dabei die Denklinger Burggarde, bei deren Auftritt die Musik ausfiel. Kurzerhand sangen die jungen Damen selbst und der ganze Saal stimmte mit ein. Mit „We Will Rock You“ ließen die Roten Funken der KV Schönau die Fetzen fliegen und die Tanzgarde Morsbach sorgte ebenfalls für ordentlich Stimmung.

 

 

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

 

Posted by kapaaf.de – Der KarnevalsBLOG on Dienstag, 3. Januar 2017

 

 

           
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