Geglückter Umzug – Jecke feierten mit Radio Köln am Tanzbrunnen

   

Es wurde immer voller in den vergangenen Jahren an Weiberfastnacht auf dem Severinskirchplatz. Angefangen als kleines Event, drängten sich zum Schluss bis zu 3000 Jecke vor der Weiberfastnachtsbühne von Radio Köln.

Zeitweise feierten 6000 Jecke gleichzeitig am Tanzbrunnen – wie hier zur Musik von den Paveiern. Foto: Horn




Zu viel für den kleinen Platz im Vringsveedel, so dass sich der Veranstalter – auch aus Sicherheitsgründen – vergangenes Jahr entschlossen hatte, auf die rechtsrheinische Seite umzuziehen. Und trotz deutlich weniger Kuschelatmosphäre tat dies der Stimmung keinen Abbruch – da waren sich Veranstalter, Besucher und Künstler gestern einig.

Gute Stimmung trotz schlechten Wetters

„Am Severinskirchplatz war es uns einfach zu voll die letzten Jahre, da ist es hier viel angenehmer“, befand Gerda (68), die mit einigen Freundinnen dem Treiben auf der Bühne folgte, wo etwa mit Querbeat, Paveiern, Cat Ballou, Höhner, Brings und Björn Heuser wieder alles stand, was im Fastelovend Rang und Namen hat. Freuen durften sich besonders Kasalla, die mit „Mer sin eins“ den diesjährigen „Top Jeck“-Preis gewannen. Zur guten Stimmung trotz zunächst verhaltenen Wetters konnte Sänger Bastian Campmann nur eins sagen: „Die Leute tragen die Sonne im Herzen.“

Für Radio-Köln-Moderator Andreas Struppe war der Umzug „eine echte Bereicherung“. Man wolle aber für das nächste Jahr das Ticketsystem noch einmal verbessern. Die Veranstaltung war kostenfrei, allerdings musste man sich im Vorfeld ein offizielles Gratis-Ticket besorgen. Die waren schnell vergriffen.




Heimspiel für Moderator Linus

Für einen war der Umzug sowieso ein Heimspiel: Moderator Linus, der zwischen den Bands gemeinsam mit Judith Pamme und Christian vom Hofe durch das Programm führte. „So langsam könnte ich mir eigentlich ein Bett hier aufstellen, so oft wie ich hier bin“, scherzte er am Rande.

Ein paar „böse“ Worte verlor Linus jedoch auch. Gegenüber der Rundschau riet der „Talentprobe“-Moderator den Jecken angesichts des nicht wie angekündigt eingetretenen Unwetters, „diese doofen Wetter-Apps einfach mal wegzuschmeißen und stattdessen vielleicht aus dem Fenster zu schauen“.

Denn auch wenn zwischenzeitlich an die 6000 Feiernde auf dem rechtsrheinischen Gelände zusammenkamen: Ein wenig kuscheliger kann es noch werden.

Quelle: rundschau-online.de




 

 

           
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