Mit Neunzig bei den Jungen – Rheinische Nachmittag der Närrischen Insulaner

   

„Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ hieß es auch beim Rheinischen Nachmittag im Elternheim der Synagogen-Gemeinde Köln. Dieses Motto passt wunderbar in das Wohlfahrtszentrum der Synagogen-Gemeinde Köln, denn hier trifft sich Jung und Alt.

Fotos: Großen Karnevalsgesellschaft der Närrischen Insulaner 1927 e.V. 




Offensichtlich ist das diesjährige Karnevalsmotto „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“ im Rheinische Nachmittag der Närrischen Insulaner schon viele Jahre bekannt und wird dort gelebt, da Kindergarten und Schule im gleichen Gebäude sind.

Bereits zum fünften Mal fand am Donnerstag der Rheinische Nachmittag im Elternheim der Synagogen-Gemeinde Köln statt. Erneut stand die Veranstaltung unter der Schirmherrschaft der Großen Karnevalsgesellschaft der Närrischen Insulaner 1927 e.V.

Über den traditionellen Einzug des Kölner Dreigestirns und die Auftritte zahlreicher weiterer Kölner Künstler freuten sich die meist russisch-sprachigen Bewohner des Elternheims. Sie kennen sich mit den Traditionen und Gebräuchen des Kölner Karnevals mittlerweile fast besser aus, als manch Einheimischer, und singen einschlägige kölsche Karnevalslieder teilweise auf Russisch mit. Für sie gilt: je oller – je doller. Das Durchschnittsalter der Bewohner im Elternheim liegt bei 85 Jahren. Dazu passt die Schirmherrschaft der Närrischen Insulaner, die dieses Jahr ihren Neunzigsten feiern. „Für uns sind das noch junge Talente“ sagt Wolfang Peuker, Präsident der Närrischen Insulaner von 1927 e.V. mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Auch für das Dreigestirn ist es jedes Jahr ein besonderes Highlight, die Senioren und Seniorinnen aus der ehemaligen Sowjetunion kennen zu lernen. Bekannte Künstler gestalteten das kurzweilige Programm, unter anderem Dä Kölsche Tenor, Tino Selbach, DJ Henry (Heinz Coellen), Konstance Kottmann und Bruce Kapusta. Auch die Kindertanzgruppe der Kölschen Harlequins und die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken von 1870 e.V. sorgen für stimmungsvolle Unterhaltung.






Für ihre Auftritte im Elternheim bekommen die Künstler und Tanzgruppen keine Gage. Allen ist es eine besondere Freude zu erleben, wie Musik und Tanz kulturelle Grenzen überwindet: Rundum ein bunter Nachmittag, der gezeigt hat: Karneval macht allen Spaß – unabhängig von Alter, Nationalität und Konfession!

Durch das Programm führten Dr. Michael Rado, Vorstandmitglied der Synagogen-Gemeinde Köln und Jörg Steiner, Vorstandsmitglied der Närrischen Insulaner.

Quelle: Großen Karnevalsgesellschaft der Närrischen Insulaner 1927 e.V.

 




           
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