RUBRIK: Vereine – KG „Bedrövde Jecke“ Arnoldsweiler 1930 e.V.

   

Rubrik: Vereine

… heute stellen wir Euch die Karnevalsgesellschaft „Bedrövde Jecke“ Arnoldsweiler 1930 e.V. vor …

Präsident & 1. Vorsitzender – Hans Werner Gasper

 

 

 

 

 

 

Auszug aus der Chronik der KG:

„In Arnoldsweiler haben weit vor der Gründung der Karnevalsgesellschaft im Jahre 1930 frohe Menschen den Karneval auf ihre eigene Art begangen. Besonders am Weiberfastnachtstag wurde zünftig gefeiert. Um aber nun dem Karnevalsbrauchtum geordnete Formen zu geben, trafen sich am 15. Februar 1930 karnevalsbegeisterte Arnoldsweiler Bürger im Lokal Rheinbach zur Gründung einer Karnevalsgesellschaft. Es waren dies die Herren Jean Rövenich, Christian Bodden, Emil Jonas, Hermann Bohlen, Michael Schleif und Heinrich Rheinbach. Wenn auch der Name nicht zum Wollen der neuen Gesellschaft passte, nämlich den Mitmenschen Freude zu bereiten, nannte man sich „Bedrövde Jecke“. Unter dem Motto, „mad met“ warb man um mehr Mitglieder, und schon bei der ersten Mitgliederversammlung am 10. März 1930 konnte man eine stattliche Anzahl neuer Mitglieder begrüßen. So wählte man Heinrich Rheinbach zum Vorsitzenden, dem Jean Rövenich als Kassierer und Christian Bodden als Schriftführer zur Seite standen. Sinn und Zweck der Gesellschaft sollten sein:

  1. Alljährlich um Fastnacht ein zusammenhängendes Fastnachtsspiel nach Art anderer Ortschaften zum Vergnügen und Nutzen der Allgemeinheit durchzuführen.
  2. Das ganze Jahr hindurch Zusammenkünfte zu halten, in welchen bei munterem Scherz und Humor alles zu diesen Spielen vorbereitet werden soll.
  3. Die Menschen von dem geistigen Trübsinn, welcher dem geselligen Umgang schadet, zu befreien und so einander näher zu bringen.
  4. Neben dem Genuss unschuldiger Freude soll in den Versammlungen weder gegen Staat noch Kirche etwas vorgebracht werden. Es sollen nur solche Sachen zur Sprache kommen, die geeignet sind, das Zwerchfell zu erschüttern, Durst und Appetit zu laben und Eintracht und Humor unter den Menschen zu fördern.
  5. Die Versammlungen werden in plattdeutscher Sprache geführt.

So steht es also in den Protokollbüchern, und diese Ziele verfolgte man beharrlich. Laut Satzung sollte man sich nun jeden zweiten Sonntag im Monat zu einer Versammlung treffen. Es wurde unter Präsident Hubert Mertens am 30. August 1930 folgender Elferrat gewählt: Andreas Dahmen, Hubert Mertens, Heinrich Bohlen, Johann Rövenich, Emil Jonas, Heinrich Bergrath, Matthias Hemgenberg, Josef Kelzenberg, Arnold Kamphausen, Franz Hürtgen und Christian Bodden.

Die erste Sitzung: Nun konnte es losgehen. Bereits am 16. November 1930 fand im damaligen Saal Müller mit der Kapelle Schaaf die erste erfolgreiche Sitzung statt, und am 8. Februar 1931 konnte die Gesellschaft zum zweiten Mal ein volles Haus begrüßen. Auch der Weiberfastnachtsball fand regen Anklang, und am Karnevals-Samstag schloss man mit einem gemütlichen Abend im Lokal Reifferscheid die erste gelungene Karnevalssession. Ein bescheidener Gewinn konnte verbucht werden. Wegen der ständig steigenden Mitgliederzahl dachte man an einen Aufnahmestopp, beschloss jedoch, auch inaktive Mitglieder aufzunehmen. Erstmalig wurde am 14.11.1931 eine Familienfeier im Lokal Rheinbach durchgeführt, nachdem wenige Tage vorher Christian Bodden als Vorsitzender Heinrich Rheinbach abgelöst hatte. Neben den eigenen Sitzungen gestaltete man auch im Jahre 1933 in Ellen eine Karnevalssitzung. Und weiter ging es vorwärts…“

Quelle: http://www.bedroevde-jecke.com/arnoldusritter.html

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