Selfie-Wahnsinn im Festzelt

   

Auf der Damensitzung der KG Närrische Oberberger feierten 1.300 jecke Wiever eine wilde Partie mit den Größen des kölschen Karnevals (mit Video).

Bilder: Michael Gauger.

 

 

So ein Smartphone, das dürfte inzwischen jeder aus eigener Erfahrung wissen, ist schon ein sehr praktisches Gerät. Telefonieren, mehr oder weniger wichtige Nachrichten versenden und empfangen und eine schier endlose Auswahl an Apps. Die für die rund 1.300 bunt kostümierten Frauen auf der Damensitzung in Engelskirchen wichtigste Funktion war am Nachmittag aber die Kamera. Kaum ein Künstler, der durch das Festzelt in Engelskirchen-Hardt in Richtung Bühne und nach dem Auftritt zurückging, ohne nicht zumindest ein paar Mal für Selfie-Wünsche anzuhalten.

Besonders begehrtes Objekt für gemeinsame Selbstporträts war Guido Cantz (Bild), der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum – auch „Blondiläum“ genannt – feiert. Hätte er alle Fotowünsche berücksichtigt; er wäre wohl jetzt immer noch nicht aus dem Zelt gekommen. Anke aus Dieringhausen wollte ihr Glück aber nicht dem Zufall überlassen, nahm all ihren Mut zusammen und kletterte kurzerhand auf die Bühne zu Cantz, der bereitwillig für den Schnappschuss posierte. Wahrscheinlich lag es am guten Eindruck, den er von seinem Publikum hatte. „Bei euch ist es ja geradezu aufgeräumt auf den Tischen“, sagte Cantz. „In Lindlar sieht es so aus, als seien drei Tupperpartys miteinander kollidiert.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das rund fünfstündige Programm hatte mit dem traditionellen Einmarsch von Damenelferrat und dem Dreigestirn der KG Närrische Oberberger – Prinz Michael II., Bauer Uwe und Jungfrau Ursel – begonnen. Sitzungspräsident Peter Miebach begrüßte die Damen und kurze Zeit später mit Redner Martin Schopps den ersten Künstler auf der Bühne, der leichtes Spiel hatte, die Stimmung anzuheizen. Davon profitierte auch die Schlossgarde der Engelskirchener Karnevalisten, die mit ihrem Auftritt ebenfalls zu begeistern wussten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte lächeln: Selfies schießen im Akkord.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Damen hatten bei ihren Kostümen wieder jede Menge Kreativität gezeigt. Hier im Bild sehen wir zwei fröhliche Vogelscheuchen.

 

 

Nach dem bereits erwähnten Auftritt von Guido Cantz folgte ein Feuerwerk kölscher Karenvalsmusik, das eigentlich keine Wünsche offen lassen konnte. Den Anfang machten die Jungs von Klüngelköpp, die mit ihren Schunkel- und Mitsinghits ideal in den Konzertteil der Damensitzung überleiteten. Ob Paveier, Räuber (zum letzten Mal mit Frontmann Charly Brand) oder Höhner; alle Bands waren begeistert von der Stimmung im Hardter Festzelt. Nach einem Intermezzo der Tanzgarde Rot-Weiss war es Kasalla vorbehalten, den umjubelten Abschluss des Programms zu gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbstversorgung gehört auf einer Damensitzung zum guten Ton.

 

 

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

 

 

 

 

 

           
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