Pünktlich in die „jecke Zick“ gestartet

   

KG Närrische Oberberger startete auf den Tag genau in die jecke Session – Kinderprinzenpaar und Dreigestirn wurde vorgestellt – Maskottchen erhält einen Namen.

kapaaf_oa_engelskirchen_kg_naerrische_2017_03[Bilder: Michael Gauger  — Mit viel Begeisterung wurde das neue Dreigestirn auf der Bühne empfangen.]

 

Mit einem Countdown zählten Senatspräsident Reinold Müller und Sitzungspräsident Peter Miebach auf der Bühne die letzten Sekunden herunter. Pünktlich um 11:11 Uhr erklärte man die 124. Session der Närrischen Oberberger für eröffnet.

Zwei Schläge benötigte Bürgermeister Dr. Gero Karthaus, um das kühle Kölsch aus dem Fass Freibier zapfen zu können. „Jeder weitere Schlag wäre eine Schande gewesen“, scherzte Müller. Trotz des ungemütlichen Herbstwetters hatte sich der Edmund-Schiefeling-Platz im Ortskern pünktlich zum karnevalistischen Auftakt prächtig gefüllt. Abordnungen der Gesellschaften aus Lindlar, Denklingen, Bielstein und Ründeroth feierten mit vielen kostümierten Jecken aus dem Dorf. Und wem wettertechnisch dann doch eher nach einem Glühwein zumute war, dem konnte auch geholfen werden.

 

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[Senatspräsident Reinold Müller (links) und Sitzungspräsident Peter Miebach moderierten die Eröffnung.] 

 

 

Ein kleines Tränchen hatte die scheidende Prinzessin Carmen dann doch im Auge, als sie sich mit ihrem Prinzen Andreas und dem Schmölzchen vom närrischen Volk verabschiedete. Die Tage ihrer Regentschaft bis zur Proklamation des neuen Dreigestirns im Januar sind gezählt. Mit leichter Verspätung, aber recht zügig marschierte das designierte Dreigestirn auf die Bühne. Prinz Michael II. aus dem Hause Wiebach, Bauer Uwe Lamers und Jungfrau Axel „Ursel“ Kohlberg wurden mit viel Applaus empfangen. Peter Miebach stellte das Trio, nicht ohne kleine ironische Seitenhiebe, dem närrischen Volk vor.

Sie alle entstammen der Schlossgarde „Rittmeister Rutger von Quadt zu Alsbach“ und sind somit erfahrene Karnevalisten. Nach dreimal „Alaaf und Kall du“ begrüßte der kommende Prinz seine jecken Untertanen. Mit den Worten: „Die zwei sind sportlich, ich esse gerne“, zeigte er auf Bauer und Jungfrau, die 2014 für den guten Zweck nach Südtirol radelten, und nahm sich dadurch selbst auf die Schippe. Das Trifolium stellte die Mariechen und Adjutanten vor, die von nun an dem Gefolge angehören. Prinzenführer Marc Bauer wird die Truppe zusammenhalten und pünktlich zu den Veranstaltungen führen.

 

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[OA-Fotograf Oliver Müller hatte mit „Kalli“ den passenden Vorschlag.]

 

 

Das Maskottchen der Gesellschaft war bis heute namenlos. Aus den zahlreichen Vorschlägen hatte das Tanzkorps Rot-Weiss drei Namen zum Finale ausgewählt. Per Akklamation des Publikums fiel die Entscheidung schließlich auf „Kalli“. Der Gewinner, Oliver Müller aus Lindlar, darf sich über Karten für die Prunksitzung freuen. Genauso viel Begeisterung wie bei den großen Tollitäten herrschte auch beim Einzug der Kindertollitäten. Prinzessin Sophia, Prinz Tiziano I. und Bauer Linus dankten, ebenso wie Zeremonienmeister Marius Söhngen, allen für eine tolle Session und wünschten ihren Nachfolgern viel Spaß.

Senatspräsident Müller hatte für das gesamte Kinderschmölzchen jeweils einige nette Zeilen parat, Nachwuchsadjutant Jakob (3 Jahre) sofort die Symphatien sofort auf seiner Seite, bevor mit Oliver I. (Gartz) und Prinzessin Viktoria (Kaltenbach) das neue Kinderprinzenpaar das Wort ergriff. Recht gekonnt klappte dann, trotz ein wenig Lampenfieber, auch das erste Alaaf-Rufen. Für die Betreuung der Kinder zeichnet  seit vielen Jahren Andreas Reif verantwortlich.

Frei nach dem Sessionsmotto „ Uns‘ Heimat, die es jeck un‘ doll, mer fiere Fasteloovend üverall!“ feierten die Jecken im Ortskern bei kölscher Musik bis in den späten Nachmittag.

Quelle: oberberg-aktuell.de

 

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