Stefan Raab kann auch Karneval-Prunksitzung

   

Hier haben wir für Euch einen Bericht zu seiner ersten „TV Total Prunksitzung“ im Kölner Stadt-Anzeiger von Norbert Ramme gefunden:

tv_total_prunksitzung_2013_01Reiner Calmund und Carolin Kebekus im Elferrat, Lena Meyer-Landrut als Funkenmariechen und Karnevalspräsident Stefan Raab.

 

 

Kann Stefan Raab jetzt auch noch Karneval?

Ja, er kann. Das bewies das Multitalent jetzt bei der Aufzeichnung seiner „TV Total Prunksitzung“. Als Prominente Jecken waren Helge Schneider, Brings und die Ludolfs zu Gast. Das war für viele die Frage vor der Premiere der „TV Total Prunksitzung“, die am Dienstagabend im Mülheimer Studio an der Schanzenstraße aufgezeichnet wurde. Doch der Raab kann das.

tv_total_prunksitzung_2013_03Mit seiner Büttenrede überzeugte Präsident Raab auf ganzer Linie.
Foto: ProSieben

 

 

 

Das mediale Multitalent, das mit Fernsehshow wie „TV Total“ und „Schlag den Raab“, mit Promi-Turmspringen oder der Wok-Weltmeisterschaft eine große Fangemeinde vor die Bildschirme lockt, bewegt sich auch auf dem Alaaf-Niveau gradlinig und zielsicher. Der TV-Moderator begeistert gleich in unterschiedlichen Rollen: als Sitzungspräsident, als Teil eines Krätzchen-Duos, als Reimredner und als Gesangspartner der Höhner. Das macht ihm so schnell keiner der gestandenen Kölner Karnevalspräsidenten nach. Vor allem die im Stil seiner TV-Show mit eingeblendeten Kurzzitaten von Prominenten – von Jogi Löw bis Angela Merkel – gewürzte Rede ist eine geniale Karnevalsnummer.

Nach der obligatorischen Einstimmung des Publikums – dreimal werden tosender Applaus und das „Trömmelchen“-Lied geprobt – verspricht Raab den rund 1000 kostümierten Zuschauern im Studio „Sensationen und Weltpremieren“. Dazu gibt’s reichlich Freibier. „Aber wir dosieren die Getränke so, dass Sie erst draußen kotzen müssen“, sagt Raab und lacht.

tv_total_prunksitzung_2013_02Aufgezeichnet wurde die Sitzung in den Mülheimer Studios an der Schanzenstraße.

 

 

 

Vor einer wunderbaren Kulisse aus Altstadthäuser und Severinstorburg , mit Karikaturen von Raab und seinem Show-Partner Elton als Tünnes und Schäl sowie als Hänneschen und Bärbelchen – das Bühnenbild hat der Kölner Künstler Rollo Jochmann entworfen, der stets auch einige Festwagen für den Rosenmontagszug kreiert – läuft ein typisches Sitzungsprogramm ab. Dabei setzt Raab vor allem auf gute Bekannte aus der Comedy-Szene. So Carolin Kebekus, die auswärtigen Zuschauern erläutert, warum sie nach Köln und zum Karneval kommen sollten – oder auch nicht. Sie sitzt neben Reiner Calmund, Charlotte Roche und den Ludolfs mit im Elferrat und übernimmt einige Moderationen. Später singt sie mit Brings zum „Papparazi“-Hit von Lady Gaga über die Probleme eines Funkemariechens kurz vorm Burn-out: „Ich kann schon nicht mehr winken, mein Tanzoffizier ist schon am stinken.“

Lena als Funkemariechen

Apropos Funkemariechen. Grand-Prix-Siegerin Lena Meyer-Landrut hatte im Vorfeld mit der Tanzgruppe Fidele Sandhasen trainiert und macht sowohl bei den flotten Schrittkombinationen als auch bei akrobatischen Hebungen eine richtig gute Figur. Während für Nachwuchs-Komiker Christian Kokol (über den lacht kaum einer) die Messlatte zu hoch liegt, überzeugen Comedians wie Dave Davis, Helge Schneider, Markus Krebs und Matze Knop – in der Rolle als Loddar Mathäus – auf der ungewohnten Karnevalsbühne. Als Höhepunkte erweisen sich Martin Klempnow aus der TV-Show „Switch reloded“ als prolliger Robert Geiss („Dat Carmen hat grad für unseren nächsten Kindergeburtstag den ganzen Rosenmontagszug gekauft.“) und der musikalische Klamauk des Frankfurter Duos Mundstuhl, das einen alten Michael Holm-Schlager verhunzt. So was würde auch im Gürzenich und den Sartory-Sälen zünden. Genau wie die Volksmusik-Parodie von Anke Engelke und Bastian Pastewka, die vom „Karneval in Bayern“ schwärmen und den Fastelovend in anderen Bundesländern und Regionen madig machen: „Das Bayern Bier, das macht uns froh. Kölsch gehört ins Camping-Klo.“

tv_total_prunksitzung_2013_04Auch Mundstuhl waren zu Gast.

 

 

 

 

Nach dem Schlusslied („Ävver et Hätz bliev en Kölle“) sind sich Zuschauer und Akteure einig: Diese TV-Prunksitzung wird sicher im nächsten Jahr fortgesetzt. Vielleicht machen dann auch mehr Kölner Gruppen mit. Diesmal kam das Traditionskorps aus Bonn, die Tanzgruppe aus Oberlahr. „Wir hatten schon ein paar Tanzgruppen aus Köln sowie einige der großen Traditionskorps angefragt, doch alle haben abgesagt“, sagt Jörg Grabosch, der Chef der TV-Produktionsfirma Brainpool. „Manchmal ist die Welt halt schwierig.“ Probleme mit dem Festkomitee – die Raab-Show ist die einige Fernsehsitzung außerhalb der Regie der kölschen Fastelovendsoberen – gebe es jedoch nicht. Da sieht auch Rosenmontagszugleiter Christoph Kuckelkorn so. „Ich hab den Grabosch und die Kebekus doch Rosenmontag mit auf meinem Wagen. Und bei der Sitzung wollten wir erst einmal die Entwicklung beobachten. Allerdings bin ich vom Erfolg überzeugt. Alles, was der Raab anpackt, wird doch zu Gold.“

Kölscher Fastelovend im Fernsehen

Die TV-Total Prunksitzung wird am am Karnevalssamstag ( 9. Februar) um 20.15 Uhr auf ProSieben gezeigt. Mit Werbepausen gibt es rund drei Stunden Programm.

Quelle: http://www.ksta.de/karneval-in-koeln/tv-total-stefan-raab-kann-auch-prunksitzung,20678398,21596784.html

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