Unendliche Glückseligkeit

   

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[Bilder: Friederike Klein — Stimmung pur — Für Prinz Guido I. und Prinzessin Ines hat nach der Proklamation jetzt die heiße Zeit des Fastelovends begonnen.]

Denklinger Jecken proklamierten Prinz Guido I. und Prinzessin Ines – Karitative Aufgabe für den Bürgermeister – Tolles karnevalistisches Rahmenprogramm.

Wer das Glück karnevalistischer Tollitäten ermessen will, muss ihnen nur ins Gesicht schauen. Vor dem Einmarsch zur Proklamation ist da natürlich viel Aufregung vor dem Gang in den brodelnden Saal, aber auch freudige Erwartung. Die Augen funkeln, halten sich an den Augenblicken fest, in denen die Jecken ihnen zujubeln.  Ein Meer der Begeisterung, aus dem man gar nicht mehr auftauchen möchte. So erging es auch Prinz Guido I. und Prinzessin Ines, die gestern Abend als Prinzenpaar des Denklinger Karnevalsverein, begleitet vom Musikverein Lichtenberg, einen triumphalen Einmarsch im Nümbrechter Parkhotel genossen, zu dem auch zahlreiche befreundete Karnevslgesellschaften gekommen waren. Und als Guido I. nach einer kleinen Ewigkeit endlich die Bühne geentert hatte, kam seine Aussage von Herzen: „Werdet auch einmal Prinz im Karneval, es ist unbeschreiblich.“

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[Die Garden der KG Denklingen zeigten bei der Proklamation ihr Können.]

Der neue Prinz hat schon eine lange Fastelovends-Vergangenheit. Gemeinsam mit seiner Schwester tanzte er im Korps der Waldbröler Karnevalsgesellschaft, ehe er sich in Denklingen engagierte und dort seit zwölf Jahren die Standarte vorantrug. Zwischenzeitlich war er auch Schützenkönig in Wildberg. Ein Tausendsassa, der im Reichshof vielen bekannt ist. „Es gibt keinen, der es so verdient hat wie er, hier oben als Prinz zu stehen“, zog KG-Präsident Hansi Welter den Hut vor seiner Tollität.

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[Endlich hat Prinz Guido I. das Zepter und freut sich königlich.]

An seiner Seite hat Guido I. eine Prinzessin, die verwandschaftliche Beziehungen nach Denklingen hat, aber noch vor einem Jahr im Traum nicht an ein karnevalistisches Hochamt dachte. Prinzessin Ines ist im Münsterland geboren, anschließend zog es die gelernte Erzieherin nach Köln. Karnevalsjeck war sie schon immer und vor einem Jahr ereilte sie dann der schicksalsträchtige Anruf, als sie gerade beim Katerfrühstück nach dem Besuch einer Karnevalssitzung saß. „Mach ich“, lautete die kurze und knappe Antwort, als man ihr die Prinzessin in Denklingen nahelegte.

So wurden die Tollitäten von Reichshofs Bürgermeister Rüdiger Gennies feierlich in ihr Amt eingeführt. Der war sich sicher, dass das Frohsinn verbreitende Prinzenpaar in der kurzen „Turbo-Session“ sicherlich die Herzen der Jecken im Sturm erobern werde. Nachdem Prinz Guido mit dem Zepter auch die Insignien der Macht erhielt, verpflichtete er gemeinsam mit seiner Prinzessin den Rathauschef zu einer wohl überlegten und sehr schönen karitativen Aufgabe. Gennies soll in der Session 111 Sticker verkaufen, die zur Unterstützung des Johannes-Hospiz in Wiehl gefertigt worden waren. Der Erlös aus dem Verkauf wird dann am Karnevalsdienstag übergeben.

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[Gute Laune? Na klar, kein Problem bei der Denklinger Proklamation.]

Natürlich erlebten die Gäste der Proklamation auch sein sehr gutes karnevalistisches Programm. Die Tanzgarden der KG Denklingen zeigten ihr Können und „Bajaasch“, eine Show-Big-Band aus Köln prüfte direkt das stimmliche Vermögen der jecken Gäste. „De Wanderer“ überzeugten einmal mehr mit ihrer tollen Stimmen und der A-Capella-Show“. Ohne Zugaben kamen sie nicht von der Bühne. Und schließlich raste der kölsche Bazillus mit den „Köbessen“ bis Mitternacht durch den Saal, die mit Live-Musik und jeder Menge Hits die Feiermeute in die Nacht entließen.

… für Euch gefunden auf oberberg-aktuell.de
… weitere Infos unter KG Rot-Weiß Denklingen 1986 e.V.

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