Waldbröler Jecken gaben Vollgas

   

 

400 Gäste erlebten ein fünfstündiges Programm der Waldbröler Karnevalsgesellschaft in der Nutscheidhalle, das mit Höhepunkten gespickt war. Schon am Nachmittag hatte das Waldbröler Narrenschiff ordentlich Fahrt aufgenommen. 400 erwartungsvolle Jecke waren in die Nutscheidhalle gekommen, um mit der WKG eine prächtige Prunksitzung zu feiern. Und die feierwütigen wurden nicht enttäuscht. Kaum hatte man seinen Platz eingenommen, ging die wilde Fahrt auch schon los.

Bilder: Michael Kleinjung — Hinein ins jecke Treiben sagten sich auch diese drei hübschen Clowns.




Nach den vereinseigenen Garden enterte die freche Lieselotte Lotterlappen die Bühne, zog über alles und jeden her und brachte den Saal schon mal auf Betriebstemperatur. Da fiel es „Kuhl un de Gäng“ leicht, auf dieser Stimmungswoge aufzusetzen. Die Jungs aus der Domstadt verwandelten die Nutscheidhalle in einen Hexenkessel und machten klar: „Ich han de Millowitsch jesinn“ – und das jecke Volk stimmte begeistert ein.

Ein Feuerwerk von Pointen schleuderten „Klaus und Willi“ den Gästen der Waldbröler Karnevalsgesellschaft entgegen. Was der Affe Willi so alles erlebt und zu verkünden hatte, da blieb kein Auge trocken. So erklärte er, dass jetzt vegetarisches Grillen der neueste Trend sei und merkte an: „Das ist wie Karneval in Mainz – er existiert, macht aber keinen Spaß.“ Und auch seine Erlebnisse im China-Restaurant waren echte Schenkelklopfer. Da es ja immer wieder gerüchteweise darum gehe, dass auch Vierbeiner dort serviert würden, habe er den Hundetest erfunden. Er wisse sehr schnell, ob dort dieses Fleisch angeboten werde. „Ich werfe die Stäbchen in die Ecke und rufe ‚Hol das Stöckchen'“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frech und pointenreich ließen „Klaus und Willi“ den Jecken in Waldbröl vor lauter Lachen kaum Pause zum Luftholen.

„Funky Marys“, „Botzedresse“, „Sösterhätze“ und die „Ratsherren Unkel“ hielten den musikalischen Level bei der WKG hoch, Christian Pape sorgte als Redner mit Herz und Witz für zahlreiche Lachtränen und die WKG-Garden zeigten dem Publikum, dass sie sich hinter keiner Tanzformation des Rheinlands verstecken müssen. Henning Hergt war ein erfahrener und mit Wortwitz ausgestatteter Sitzungspräsident ein hervorragender Kapitän der Karnevalssause. Alexandra Noiron-Salz war als 1. Vorsitzende der WKG jedenfalls mit der Sitzung und der gesamten Session mehr als zufrieden. „Alles ist super gelaufen, wir hatten einen tollen Zug und heute erleben wir die Krönung. Die Stimmung in unserem Verein könnte nicht besser sein.“

 

 

 

 

 

 

 

 

Phantasievolle Kostüme bestimmten die Sitzung der Waldbröler Karnevalsgesellschaft.

Quelle: oberberg-aktuell.de




 

 

           
Aktuelle Top-Angebote der Telekom, Online-Vorteile, Attraktive Prämien
           

Kommentar verfassen