In Reichshof-Wildberg feierte die KG Tolle Elf

   

Eine Rakete für die Mini-Garde zum Auftakt – und dann ging’s Schlag auf Schlag bei der Großen Karnevalssitzung der KG Tolle Elf in der Glück-auf-Halle. Rund 300 Jecke feierten mit donnerndem „Wieberch, hoi, boi!“, mit viel Tanz und Musik. „Rock me Amadeus“, hieß es beim Showtanz der Großen Garde, deren Mädels in Rokoko-Kostümen und silbernen Perücken zu einem Mix aus Kleiner Nachtmusik und Techno mit Pyramiden und rasanten Hebefiguren das Publikum begeisterten.

Gardetanz auf höchstem Niveau gab es bei der Großen Karnevalssitzung der KG Tolle Elf in Wildberg zu sehen – und zu beklatschen, hier etwa bei der vereinseigenen Mini-Garde. Foto: Schmittgen




Durch das Programm führte – auch musikalisch – der singende Präsident Leander Zielenbach, unterstützt von seinem Sohn Nick. Und weil in diesem Jahr mit Prinz Pim Westerhout ein gebürtiger Niederländer das Dreigestirn anführt, war die Halle mit blau-weiß-roten Fähnchen dekoriert und zu Ehren des Prinzen, der selbst aus den Reihen der „Alten Garde“ stammt, trat diese in extra-kurzen Röckchen als holländische Meisjes auf. Es war nicht der einzige Höhepunkt des Abends.

Nicht nur der Musikzug Bergerhof gestaltete das bunte Programm, sondern Musikzugmitglied Thomas Heckener brachte mit vier weiteren Musikern als „Kölsch-Rock-Band“ Stimmung in den Saal. Vor allem die älteren Gäste sahen sich aufs Korn genommen, als Rebecca Freund und Nick Zielenbach als „Göre und Klugscheißer“ ihr Ungeschick mit i-Phone und Co. zum Thema machten: „Papa wollte einen Fleck vom Handy wischen und hat dabei dreimal was gelikt, fünf ,What’s App’ verschickt und ein Gartenhaus bestellt!“ Das gefiel den vielen jungen Leuten im Publikum.

Aus der Verwandtschaft von Prinz Pim I. stammen diese Mexikaner. Foto: Schmittgen




Es gab aber auch eine Menge Lokalkolorit: Rademachers Margret wird am Langen Weg von einer Polizeistreife angehalten. „Sind Sie verrückt, mit 80 durch die Ortschaft zu rasen?“ – „Herr Wachtmeister, das ist nur der Hut, der mich so alt macht.“ Und auch der Prinz bekam sein Fett weg: Der fuhr – typisch Holländer – mit seinem unbeleuchteten Fahrrad, als der Polizist ihn ermahnte: „Wenn Ihr Licht nicht brennt, müssen Sie absteigen.“ Darauf der Prinz: „Das habe ich schon versucht, aber das Licht brennt trotzdem nicht.“ Der hatte dann zusammen mit Jungfrau „Knaberdonna“ Marco Dammeyer und Bauer Henrik Heimann zu vorgerückter Stunde seinen großen Auftritt.

Lacher und selbstgemachte Lieder, Tänze auch der Karnevalsfreunde Schönenbach als Gäste, sowie natürlich jede Menge Spaß hielten die kostümierten Wildberger in Atem auf der Bühne, die mit Prinz, Bauer und Jungfrau als Schattenfiguren dekoriert war. Das Finale, als sich alle Mitwirkenden auf der Bühne versammelten, riss auch den letzten Jeck auf die Füße und die Stimmung erreichte ihren Siedepunkt.




Jeck notiert

Die strammsten Waden zeigten bei der Großen Karnevalssitzung mit anschließender Partynacht am Samstag die Jungs der Wildberger Prinzengarde bei einem gewagten, sexy Striptanz.

Die größten Hüte trugen derweil zwei Mexikaner „aus der Verwandtschaft des Prinzen“, die durch ihre riesigen Kopfbedeckungen allerdings beim Biertrinken behindert wurden.

Quelle: rundschau-online.de







           
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