„Wir sind immer jut drupp!“

   

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[Bilder: Friederike Klein — Es geht los: der Straßenkarneval ist eröffnet.]

Im wilden Süden von Waldbröl rollte der erste Karnevalszug im Rheinland – Zahlreiche Jecke trotzten dem Schmuddelwetter und ließen die Karnevalssonne hell leuchten.

„Schürmich Ruck Zuck“ hieß es im kleinen Dorf Schönenbach im wilden Waldbröler Süden und schon rollte der erste Karnevalszug in dieser Session an. Traditionell fiel der Startschuss an „Peters Stall“. 18 farbige und prächtig geschmückte Gruppen, davon vier Karnevalswagen, machten sich auf den Weg. Reichlich Kamelle, Strüssjer und vieles mehr in Taschen, Bollerwagen und Kisten begannen ihre Reise. Zahlreiche kleine und große Jecke von nah und fern warteten in bunten Kostüme warm verpackt, dem Schmuddelwetter trotzend, am Rundweg durchs Dorf.

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[Pure Freude bei allen prächtig kostümierten Jecken.]

„Do Zoch kütt“ stand auf dem Trecker mit Gerd Hammer, der seit 13 Jahren als Ankündigungswagen vorweg fährt. Und gleich dahinter verbreitete „Samba Wind“ aus Rosbach brasilianisches Karnevalsfeeling pur. Schlag auf Schlag folgten die verschiedenen Gruppen, wie die Herren des SV Schönenbach als Millionentrupp, die Morsbacher Pappnasen mit ihrer Hommage an die 1. Karnevalsprinzessin Sigrid in „Mueschbech“ oder mit „Herchen Alaaf“, die KG Rot Weiß Herchen zum 22. Karnevalistischen Geburtstag. So wie sich die Zugbesucher aus Oberberg und dem Rhein-Sieg-Kreis auf den Weg gemacht haben, sind auch grenzübergreifend die Karnevalsfreunde dabei:  aus Gierzhagen die jecken Waldfeen, die Dattenfelder Burggarde, der Wilkenrother wilder Westen, aus dem Dschungel Eckenhagen die KPG, Etzbachs tanzende Flamingos, die Lichtenberger „Sauköppe“, WKG Waldbröl mit Prinz Fibi sowie Prinzessin Paulina und auch aus umliegenden Dörfern die gemeinsame Gruppe „Oberbergische Gurktaler“.

Sie alle machten gemeinsam mit den Schönenbacher Eigengewächsen die Einzigartigkeit dieses Karnevalszuges aus. Gleich sieben geklonte „Mr. Spok“ flogen die „Alte Herren“ ein, während die Damenmannschaft mit Surfbrettern das Meer erobern will. Das Waldbröl neue Schilder braucht, war der Vorschlag „eines besorgten, aber auch genervten Bürgers“. Wilfried Schumann aus Seifen hatte mehrere Vorschläge dabei, die sich Bürgermeister Peter Koester sicherlich angeschaut hat. Den Höhepunkt bildete das hoch-herrschaftliche Gefährt des Dreigestirns Prinz Klaus I., Bauer Jör-Oliver und Jungfrau Friederike, in den luftigen Höhen begleitet von „Lehnsherr Peter“.

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[Stattliches Dreigestirn mit „Lehnsherr“.]

Und richtig warm ums Herz wurde den jubelnden Jecken, weil – ob der Kürze des Rundweges – der Tross gleich zwei Mal vorbei kam und der Kamelle-Regen die Taschen gut füllte. Ganze Arbeit hatten im Vorfeld der Bauhof der Stadt Waldbröl und die Schönenbacher geleistet, damit kein Eis den Weg behinderte. „Der Bauhof war fix“, dankte Wastl Roth-Seefrid für das Engagement. Das letztjährige Prinzenpaar Christian und Sonja Richter sorgten derweil für Nachwuchs. Am vergangenen Montag erblickte „Prinz“ Louis das Licht der Welt. „Gesund und munter“, erzählt der junge Vater freudestrahlend.

… für Euch gefunden auf oberberg-aktuell.de

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